Bremen, 20. Juli 2026 – Am Sonntagabend, den 19. Juli 2026, kam es in Bremen-Findorff zu einem Überfall auf einen Kiosk. Ein 35-jähriger Mann bedrohte gegen 17:45 Uhr den Mitarbeiter des Kiosks mit einer Schreckschusswaffe und forderte Bargeld. Als der 26-jährige Angestellte nicht reagierte, schlug der Täter ihm mit der Waffe auf den Kopf, was zu einem Gerangel zwischen den beiden führte, in dessen Verlauf mehrere Schüsse fielen. Der Täter flüchtete anschließend aus dem Kiosk.
Im Rahmen einer umfangreichen Fahndung wurden mehrere Personen kontrolliert, jedoch konnte gegen keinen von ihnen ein Tatverdacht erhärtet werden. Der verletzte Mitarbeiter wurde mit einer Kopfplatzwunde in ein Krankenhaus gebracht, konnte dieses jedoch am Abend wieder verlassen.
In der Nacht, kurz vor 2 Uhr, wurden die Einsatzkräfte in die Utbremer Straße gerufen, wo sie auf zwei Personen trafen. Ein 44-Jähriger berichtete, dass er von einem der Männer mit einer Waffe bedroht worden sei. Der zweite Mann versuchte zu fliehen, konnte jedoch schnell von den Polizisten gestellt werden.
Erste Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Festgenommenen um den Verdächtigen des Raubüberfalls am Utbremer Ring handelt. Bei ihm wurde die vermeintliche Tatwaffe, eine Schreckschusswaffe, sowie weitere Beweismittel sichergestellt. Gegen den 35-Jährigen wird nun wegen schweren Raubes ermittelt. Zudem wird geprüft, ob er auch für weitere Straftaten verantwortlich ist. Die Haftgründe werden derzeit untersucht.
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Quellen: presseportal, tagesschau, n-tv
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