In Traunstein wird einem 28-Jährigen vorgeworfen, seinem Sohn in den ersten vier Lebensmonaten schwere Verletzungen zugefügt zu haben, darunter Knochenbrüche beider Oberschenkel und der linken Elle sowie Hämatome am Kopf. Vor dem Schöffengericht unter der Leitung von Richterin Barbara Dallmayer wies der Angeklagte alle Vorwürfe zurück. Er gab an, sich nur an zwei Situationen zu erinnern, in denen der Säugling möglicherweise „unabsichtlich“ verletzt worden sein könnte. Das Gericht entschied schließlich, den Mann freizusprechen, was zu Lasten der Staatskasse ging.
Die Staatsanwältin Sophie Schützwohl berichtete, dass die Verletzungen des Babys zwischen November 2024 und Februar 2025 durch „direkte Gewalteinwirkung“ entstanden seien, wie es in der Anklage formuliert wurde. Die genauen Zeitpunkte der Taten konnten jedoch nur grob umrissen werden.
Der Verteidiger Miguel Moritz aus Traunstein verwies auf die Aussage seines Mandanten, der bereit war, zur Aufklärung des Falls beizutragen.
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Quellen: Traunsteiner Tagblatt, PNP, FAZ
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