Am Freitagabend, dem 28. August 2026, führte die Polizei in Stuttgart-Ost gezielte Kontrollen im Öffentlichen Personennahverkehr durch, wobei der Fokus auf dem bestehenden Waffen- und Messerverbot lag.
Gegen 18:30 Uhr kontrollierten die Beamten einen 34-jährigen Mann, der zusammen mit einer 33-jährigen Frau in der Stadtbahn der Linie U2 fuhr. Der Mann zeigte sich von Beginn an unkooperativ, weshalb die Beamten gemeinsam mit ihm und seiner Begleiterin an der Haltestelle Metzstraße ausstiegen. Bevor eine Durchsuchung stattfand, übergab der 34-Jährige ein Einhandmesser, das von den Beamten sichergestellt wurde.
Während der anschließenden Durchsuchung leistete der Tatverdächtige erheblichen Widerstand, wodurch zwei Polizeibeamte im Alter von 26 und 31 Jahren leicht verletzt wurden. In der Zwischenzeit nahm die 33-jährige Frau die Umhängetasche des Mannes an sich und warf sie in einen Mülleimer. Bei der späteren Durchsuchung der Tasche fanden die Beamten zwei weitere Messer, einen Schlagstock, ein Tierabwehrspray sowie eine Schreckschusspistole.
Der 34-Jährige, der die kosovarische Staatsangehörigkeit besitzt und keinen festen Wohnsitz hat, steht zudem im Verdacht, sich illegal im Bundesgebiet aufzuhalten. Am Samstag, dem 29. August 2026, wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte. Die 33-jährige Begleiterin, die ebenfalls ein Messer bei sich gehabt haben soll, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
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Quellen: presseportal, Die Zeit
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