In Bangladesch ereignete sich ein tragisches Unglück, als ein Reisebus mit etwa 40 Passagieren in den Padma-Fluss stürzte. Der Vorfall fand im Bezirk Rajbari statt, der sich rund 100 Kilometer von der Hauptstadt Dhaka entfernt befindet.
Wie die Behörden berichteten, verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, als der Bus sich der Fähre in Daulatdia näherte. In der Folge kippte der Bus und fiel ins Wasser.
Bus versinkt in den Fluten
Nach dem Sturz sank der Bus etwa neun Meter tief in den Fluss. Einsatzkräfte berichteten, dass das Fahrzeug schnell unterging, was die Rettungsmaßnahmen erheblich erschwerte.
Die Bergung der Opfer gestaltete sich als herausfordernd, da der Bus vollständig unter Wasser lag.
Opferzahl steigt
Bislang konnten 24 Todesopfer bestätigt werden. Zunächst wurden 22 Leichen direkt aus dem Bus geborgen, darunter sechs Männer, elf Frauen und fünf Kinder. Zwei weitere Frauen erlagen später im Krankenhaus ihren Verletzungen.
Suchaktion im Gange
Die Rettungskräfte setzen ihre Suche nach weiteren möglichen Opfern fort. An der Aktion beteiligen sich mehrere Einheiten der Feuerwehr sowie rund zehn Taucher. Unterstützung erhalten sie von Polizei, Armee, Küstenwache und lokalen Behörden. Die Einsatzkräfte befürchten, dass noch weitere Menschen vermisst werden.
Häufige Verkehrsunfälle in Bangladesch
Schwere Verkehrs- und Fährunglücke sind in Bangladesch keine Seltenheit. Jährlich verlieren dort Hunderte Menschen bei Unfällen auf Straßen oder Gewässern ihr Leben. Auch bei diesem Unglück befürchten die Behörden, dass die endgültige Zahl der Opfer noch steigen könnte. Diese Tragödie erinnert an andere tragische Vorfälle, wie die Radio-Moderatorin Lara Baumgartner, die bei einem Feuer-Inferno starb.
Die Tragödie hat in der Bevölkerung große Bestürzung ausgelöst und wirft erneut Fragen zur Verkehrssicherheit in der Region auf. Ähnliche Vorfälle, wie der Einsturz einer Treppe in einem Ärztehaus in Witten, zeigen die Gefahren, die in verschiedenen Bereichen des Lebens lauern.
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