Nachrichten aus Deutschland, Europa und der Welt

Aktuelles Echo
Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Vor 3 Minuten Sommerfest in Berliner Bezirk aufgrund von Eichenprozessionsspinnern abgesagt Sommerfest in Berliner Bezirk aufgrund von Eichenprozessionsspinnern abgesagt Vor 1 Stunde Radfahrer in Berlin-Mitte nach Kollision mit Motorrad schwer verletzt und in Lebensgefahr Radfahrer in Berlin-Mitte nach Kollision mit Motorrad schwer verletzt und in Lebensgefahr Vor 1 Stunde Carmen Geiss enttarnt Mythen rund um Lewis Hamilton und Tochter Davina in Köln Carmen Geiss enttarnt Mythen rund um Lewis Hamilton und Tochter Davina in Köln Vor 2 Stunden War der Motorradunfall auf der A555 in Köln lebensbedrohlich? War der Motorradunfall auf der A555 in Köln lebensbedrohlich? Vor 2 Stunden Wie entwickelt sich die Lage in der Ukraine? Ein umfassender Überblick. Wie entwickelt sich die Lage in der Ukraine? Ein umfassender Überblick. Vor 3 Stunden Finalspiele der German Juniors Qualifikation in Bamberg Finalspiele der German Juniors Qualifikation in Bamberg Vor 4 Stunden Sommerbad in Berlin öffnet am längsten Tag frühzeitig Sommerbad in Berlin öffnet am längsten Tag frühzeitig Vor 4 Stunden Politische Aspekte der bevorstehenden Fußball-WM: Ein Interview mit Stefan Voll Politische Aspekte der bevorstehenden Fußball-WM: Ein Interview mit Stefan Voll Vor 7 Stunden Die Illusion der Deutschland-AG: Ein Blick auf die wirtschaftliche Realität Die Illusion der Deutschland-AG: Ein Blick auf die wirtschaftliche Realität Vor 7 Stunden

Warum die Bundespolizei ein Mitführverbot für gefährliche Gegenstände an Bahnhöfen verhängt hat?

Die Bundespolizeidirektion Berlin verhängt ein Mitführverbot für gefährliche Gegenstände an ausgewählten Bahnhöfen. Das Verbot, das vom 20. März bis 6. Juli 2026 gilt, soll der steigenden Gewaltkriminalität entgegenwirken und die Sicherheit der Reisenden erhöhen.

Warum die Bundespolizei ein Mitführverbot für gefährliche Gegenstände an Bahnhöfen verhängt hat?
Photo by (Augustin-Foto) Jonas Augustin on Unsplash

18.03.2026 – 09:00

Bundespolizeidirektion Berlin

Die Bundespolizei in Berlin hat eine Zunahme von Gewaltdelikten festgestellt, die bereits auf einem hohen Niveau liegen. Angesichts der steigenden Gewaltintensität hat die Bundespolizeidirektion Berlin eine temporäre Allgemeinverfügung erlassen, die das Mitführen von gefährlichen Gegenständen, wie beispielsweise Pfeffersprays und Schlaggegenständen, an bestimmten Bahnhöfen untersagt.

Dieses Verbot tritt am 20. März 2026 um 14 Uhr in Kraft und gilt bis zum 6. Juli 2026, täglich von 14 Uhr bis 4 Uhr des Folgetages. Die Regelung betrifft die Berliner Bahnhöfe Hauptbahnhof, Zoologischer Garten, Friedrichstraße, Alexanderplatz, Gesundbrunnen, Spandau, Jungfernheide, Wedding, Ostbahnhof, Warschauer Straße, Ostkreuz, Lichtenberg, Neukölln, Hermannstraße, Südkreuz sowie den Hauptbahnhof Potsdam. Die Bereiche der örtlichen U-Bahnhöfe sind von dieser Verfügung ausgenommen.

Aus Gründen der Sicherheit ist das Mitführen gefährlicher Gegenstände in dem festgelegten Zeitraum an den betroffenen Bahnhöfen untersagt. Diese Maßnahme soll verhindern, dass Gewalttaten mit Gegenständen begangen werden, die nicht bereits durch das Waffengesetz oder das Waffen- und Messerverbot im öffentlichen Nahverkehr in Berlin verboten sind. Die Bundespolizei hält diese Einschränkung für notwendig, um die Sicherheit der Reisenden zu gewährleisten, da es in der Vergangenheit wiederholt zu strafrechtlich relevanten Vorfällen gekommen ist, bei denen gefährliche Gegenstände verwendet wurden. Ein Beispiel für solche Vorfälle ist der Fall, als Angreifer einen Ticket-Kontrolleur ins Krankenhaus prügelten.

Die Einhaltung des Verbots wird durch Einsatzkräfte der Bundespolizei überwacht. Bei Verstößen gegen die Allgemeinverfügung können die betreffenden Gegenstände sichergestellt und ein Zwangsgeld angedroht oder festgesetzt werden.

Weitere Informationen sowie die Allgemeinverfügung sind unter folgendem Link einsehbar: www.bundespolizei.de/agv-berlin

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Berlin
– Pressestelle –
Schnellerstraße 139 A/ 140
12439 Berlin

Telefon: 030 91144 4050
Mobil: 0175 90 23 729
Fax: 030 204 561 – 39 02
E-Mail: presse.berlin@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

Mehr zum Thema:

„`

Bildquelle: Unsplash / (Augustin-Foto) Jonas Augustin

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.