18.03.2026 – 09:00
Bundespolizeidirektion Berlin
Die Bundespolizei in Berlin hat eine Zunahme von Gewaltdelikten festgestellt, die bereits auf einem hohen Niveau liegen. Angesichts der steigenden Gewaltintensität hat die Bundespolizeidirektion Berlin eine temporäre Allgemeinverfügung erlassen, die das Mitführen von gefährlichen Gegenständen, wie beispielsweise Pfeffersprays und Schlaggegenständen, an bestimmten Bahnhöfen untersagt.
Dieses Verbot tritt am 20. März 2026 um 14 Uhr in Kraft und gilt bis zum 6. Juli 2026, täglich von 14 Uhr bis 4 Uhr des Folgetages. Die Regelung betrifft die Berliner Bahnhöfe Hauptbahnhof, Zoologischer Garten, Friedrichstraße, Alexanderplatz, Gesundbrunnen, Spandau, Jungfernheide, Wedding, Ostbahnhof, Warschauer Straße, Ostkreuz, Lichtenberg, Neukölln, Hermannstraße, Südkreuz sowie den Hauptbahnhof Potsdam. Die Bereiche der örtlichen U-Bahnhöfe sind von dieser Verfügung ausgenommen.
Aus Gründen der Sicherheit ist das Mitführen gefährlicher Gegenstände in dem festgelegten Zeitraum an den betroffenen Bahnhöfen untersagt. Diese Maßnahme soll verhindern, dass Gewalttaten mit Gegenständen begangen werden, die nicht bereits durch das Waffengesetz oder das Waffen- und Messerverbot im öffentlichen Nahverkehr in Berlin verboten sind. Die Bundespolizei hält diese Einschränkung für notwendig, um die Sicherheit der Reisenden zu gewährleisten, da es in der Vergangenheit wiederholt zu strafrechtlich relevanten Vorfällen gekommen ist, bei denen gefährliche Gegenstände verwendet wurden. Ein Beispiel für solche Vorfälle ist der Fall, als Angreifer einen Ticket-Kontrolleur ins Krankenhaus prügelten.
Die Einhaltung des Verbots wird durch Einsatzkräfte der Bundespolizei überwacht. Bei Verstößen gegen die Allgemeinverfügung können die betreffenden Gegenstände sichergestellt und ein Zwangsgeld angedroht oder festgesetzt werden.
Weitere Informationen sowie die Allgemeinverfügung sind unter folgendem Link einsehbar: www.bundespolizei.de/agv-berlin
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeidirektion Berlin
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Schnellerstraße 139 A/ 140
12439 Berlin
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Mobil: 0175 90 23 729
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Bildquelle: Unsplash / (Augustin-Foto) Jonas Augustin