17.03.2026 – 10:30
Hauptzollamt Frankfurt (Oder) führt erfolgreiche Kontrolle durch
Am 23. Februar 2026 wählten Zöllner einen polnischen Kleintransporter auf der Autobahn 12 für eine Zollkontrolle aus dem fließenden Verkehr aus. Der Transporter, der lediglich von einem Fahrer besetzt war, war auf dem Weg nach Berlin und wurde an der Anschlussstelle Frankfurt (Oder) West angehalten.
Der Fahrer gab an, in die Niederlande zu fahren und Haushaltsgeräte transportieren zu haben. Um diese Angaben zu verifizieren, setzten die Zöllner eine vollmobile Röntgenanlage ein. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass sich in den Verpackungskartons für Geschirrspüler keine Haushaltsgeräte befanden. Stattdessen war die gesamte Ladung mit Zigaretten gefüllt.
Nach dem Öffnen der 41 Kartons auf der Ladefläche wurden insgesamt 1,2 Millionen unversteuerte Zigaretten sowie 40.000 verschiedene Heets entdeckt. Der entstandene Steuerschaden beläuft sich auf nahezu 200.000 EUR. Die Ermittlungen des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg zu diesem Vorfall sind noch im Gange. Dieser Vorfall erinnert an andere aktuelle Entwicklungen, wie den Sprit-Schock, der Autofahrer ins Ausland treibt.
Technologie im Einsatz
Seit 2024 ist beim Hauptzollamt Frankfurt (Oder) eine vollmobile Röntgenanlage im Einsatz. Diese Technologie ermöglicht es, das gesamte Fahrzeug, sei es ein Pkw, Kleintransporter oder Lkw, in kurzer Zeit zu röntgen. Ausgebildete Zöllner können die Röntgenbilder sofort analysieren und Unregelmäßigkeiten erkennen. Die Röntgenanlage ist in einem Lkw integriert, was sie mobil und flexibel in Bezug auf den Einsatzort macht. Solche technologischen Fortschritte sind entscheidend, um Kriminalfälle wie den, den das FBI kürzlich gelöst hat, zu bekämpfen.
Rückfragen bitte an:
- Hauptzollamt Frankfurt (Oder)
- Pressesprecherin: Astrid Pinz
- Telefon: 0335/ 563 1030
- Mobil: 0175/ 9296 076
- E-Mail: presse.hza-ff@zoll.bund.de
- Website: www.zoll.de
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