Nachrichten aus Deutschland, Europa und der Welt

Aktuelles Echo

Brandenburg: Verdi ruft zu ÖPNV-Streik auf

Die Gewerkschaft Verdi hat für Donnerstag einen Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr in Brandenburg angekündigt, während die Berliner Verkehrsbetriebe nicht betroffen sind. Der Streik zielt darauf ab, Druck in den laufenden Tarifverhandlungen zu erzeugen.

Brandenburg: Verdi ruft zu ÖPNV-Streik auf
KI-generiert

Die Gewerkschaft Verdi hat einen Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr für Brandenburg angekündigt. Am Donnerstag werden die Busse und Bahnen in diesem Bundesland ganztägig nicht fahren, wie die Gewerkschaft mitteilte. Neben Brandenburg sind auch Bayern, das Saarland, Nordrhein-Westfalen und Hamburg von den Streiks betroffen.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind von den Streikmaßnahmen nicht betroffen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die BVG in der letzten Verhandlungsrunde ein Angebot unterbreitet hat. Zuvor hatten die Beschäftigten der BVG für insgesamt drei Tage ihre Arbeit niedergelegt, um den Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen. Die nächsten Verhandlungen sind für Donnerstag und Freitag angesetzt. Ob es zu weiteren Streiks kommen wird, ist derzeit unklar.

Aktuelle Streikmaßnahmen im Vergleich

Der bevorstehende Warnstreik stellt den dritten großflächig koordinierten Arbeitskampf im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen dar. Verdi führt diese Verhandlungen in mehreren Bundesländern gleichzeitig. In Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein konnten bereits Einigungen erzielt werden. In Niedersachsen gilt bis Ende März eine Friedenspflicht, die Streiks in diesem Zeitraum ausschließt.

Im Vergleich zu früheren Streikaktionen sind weniger Bundesländer betroffen. Bei den vorherigen Ausständen kam der kommunale Nahverkehr in vielen Regionen über mehrere Tage nahezu zum Stillstand. Ein Beispiel für eine wichtige Bahnstrecke, die betroffen ist, ist die Verbindung zwischen Hamburg und Berlin.

Inhalte der Tarifverhandlungen

In den meisten Bundesländern verhandelt Verdi über Manteltarifverträge, die Regelungen zu Arbeitszeiten, Pausen und freien Zeiten zwischen Schichten enthalten. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn stehen zusätzlich höhere Löhne und Gehälter auf der Agenda.

Christine Behle, Vize der Gewerkschaft Verdi, äußerte, dass sich die Tarifrunde in vielen Regionen nach vier Monaten noch immer in einem frühen Stadium befinde. Sie betonte die Notwendigkeit, zügig Lösungen zu finden und dass Zögerlichkeit am Verhandlungstisch nicht akzeptabel sei.

Mehr zum Thema

Elsenbrücke: Nordwestliches Teilbauwerk wird für den Verkehr freigegeben

„`

Bildquelle: ai-generated-gemini

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.