Die Komikerin Carolin Kebekus hat sich zu den schweren Vorwürfen geäußert, die die Moderatorin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben hat. In einer Instagram-Story teilte die 45-Jährige ihre Gedanken und rief dazu auf, aktiv gegen digitalisierte, sexualisierte Gewalt vorzugehen.
Nach den öffentlichen Anschuldigungen von Fernandes, die sie in einem Interview geäußert hat, zeigten sich viele Prominente betroffen und solidarisierten sich mit der 44-Jährigen. Kebekus, die sich ebenfalls betroffen fühlt, ermutigte ihre Follower, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und Lösungen zu finden, um in Zukunft besser mit solchen Vorfällen umzugehen.
In ihrem Video auf Instagram erklärte Kebekus, dass viele Menschen nach den Vorwürfen von Fernandes wütend und fassungslos seien. Sie betonte die Notwendigkeit, aktiv zu werden und verwies auf verschiedene Initiativen, bei denen man seine Unterstützung zeigen könne, um Gesetzesänderungen gegen digitalisierte, sexualisierte Gewalt zu fördern. Kebekus kritisierte zudem die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die es Tätern ermöglichen, ungestraft zu handeln.
Collien Fernandes hatte in einem Interview schwerwiegende Vorwürfe gegen Christian Ulmen erhoben und diese eidesstattlich bekräftigt. Sie beschuldigte ihn, über Jahre hinweg gefälschte sexuelle Inhalte von ihr im Internet verbreitet zu haben. Zudem soll er in ihrem Namen sexuelle Avancen an Männer gerichtet haben, was sie als „digitale Vergewaltigung“ bezeichnete.
Christian Ulmen hat bislang nicht auf die Vorwürfe reagiert. Sein Anwalt, Christian Schertz, bezeichnete die Anschuldigungen als „unwahre Tatsachen“ und wies darauf hin, dass die Berichterstattung einseitig sei. Es gilt die Unschuldsvermutung.
In diesem Zusammenhang wird auch über andere prominente Persönlichkeiten gesprochen, wie zum Beispiel Laura Müller, die kürzlich nach einer Beauty-OP in der Öffentlichkeit verhöhnt wurde. Mehr dazu finden Sie in unserem Artikel über Laura Müller und ihre Erfahrungen.
„`
Bildquelle: Manfred Werner (Tsui) via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)