Der Kölner Dom erhebt seit etwa zwei Monaten einen Eintrittspreis von zwölf Euro für touristische Besichtigungen. Diese Regelung stößt auf kritische Stimmen. Kardinal Rainer Maria Woelki hat jedoch klargestellt, dass kurze Besuche im Dom weiterhin kostenlos möglich sind.
Nach Angaben von Kardinal Woelki bleibt der Zugang zum Kölner Dom für Gebet und innere Einkehr kostenfrei. Dies gilt auch für Kölner Bürger, die während ihres Alltags einen kurzen Besuch in der Kathedrale einlegen möchten.
Woelki betonte, dass der Dom als Gotteshaus weiterhin ohne Eintritt besucht werden kann, um zu beten, innezuhalten und zur Ruhe zu kommen. Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Personen, die auf dem Weg zur Arbeit sind, Besorgungen in der Innenstadt erledigen oder als Reisende am Dom vorbeikommen. Ein kurzer Besuch ist somit weiterhin ohne Kosten möglich.
Die Einführung des Eintrittspreises für touristische Besichtigungen wurde vor knapp zwei Monaten umgesetzt. Für den Zugang zu den touristischen Bereichen des Doms wird seitdem ein Preis von zwölf Euro erhoben. Wer jedoch zum Beten oder zur stillen Einkehr in die Kathedrale möchte, kann weiterhin einen Seiteneingang nutzen, um kostenlos Zugang zu erhalten.
Es ist jedoch zu beachten, dass ohne Eintritt nur ein abgetrennter Teil des Innenraums zugänglich ist. Diese Regelung hat bei vielen Menschen Kritik ausgelöst, da sie bedauern, dass ein spontaner Rundgang durch den gesamten Dom nicht mehr so einfach möglich ist wie in der Vergangenheit.
Kardinal Woelki wies jedoch darauf hin, dass ein kurzer kostenloser Besuch des Doms nicht grundsätzlich ausgeschlossen ist. Lediglich für die umfassende touristische Besichtigung des gesamten Innenraums wird ein Eintritt erhoben. Die Einnahmen aus diesen Eintrittsgeldern sind notwendig, um die steigenden Kosten für den Unterhalt des Kölner Doms als Weltkulturerbe zu decken.
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Quellen: t-online, Die Zeit, WDR
Bildquelle: Quelle: Foto: Foto: Wolfgang Weiser
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