Köln verbessert sich im Glücksatlas 2026 um vier Plätze
Im aktuellen Glücksatlas zeigt sich eine positive Entwicklung für die Stadt Köln. Die Kölnerinnen und Kölner haben im Vergleich zum Vorjahr eine höhere Zufriedenheit erreicht. Mit 7,06 Punkten belegt die Stadt im Jahr 2026 den 20. Platz unter den untersuchten Städten und verbessert sich damit um vier Plätze.
Die Lebenszufriedenheit der Bevölkerung ist ebenfalls gestiegen, mit einem Anstieg um 0,15 Punkte. Besonders bemerkenswert ist der Anstieg der sehr zufriedenen Bürger, deren Anteil von 41,7 auf 45,4 Prozent gewachsen ist. Gleichzeitig ist der Anteil der Unzufriedenen leicht auf 9,2 Prozent gesunken.
Köln als Overperformer im Glücksatlas
Die Untersuchung zeigt, dass Köln als Overperformer gilt, da die Zufriedenheit der Menschen höher ist, als es die objektiven Lebensqualitätsfaktoren vermuten lassen würden. In der Kategorie der objektiven Lebensqualität belegt die Stadt jedoch nur den 28. Platz. Gründe für die positive Wahrnehmung sind unter anderem die starke Wirtschaft, überdurchschnittliche Einkommen, eine niedrige Schulabbrecherquote sowie eine hohe Eheschließungsrate. Ein Beispiel für die sportliche Leidenschaft der Kölner ist der Fall eines Barca-Fans, der 580 Kilometer ins falsche Stadion fuhr, was zeigt, wie wichtig der Sport für die Stadt ist und die Menschen hier verbindet.
Dennoch gibt es auch belastende Faktoren, die die Lebensqualität beeinträchtigen. Dazu zählen die hohen Mieten, die in letzter Zeit stark gestiegen sind, ein vergleichsweise geringer Anteil an Stadtgrün sowie eine unterdurchschnittliche Dichte an Krankenhausbetten. Ein aktuelles Beispiel für die Herausforderungen im Sportbereich ist die Kritik an Nsoki nach der Niederlage von Union Berlin gegen Bayern, die die Diskussion um die Lebensqualität in der Stadt anheizt und die öffentliche Wahrnehmung beeinflusst.
Methodik der Befragung
Für das Ranking wurden 23.286 Personen im Alter von 16 bis 84 Jahren vom Institut für Demoskopie Allensbach zwischen Januar 2023 und April 2026 befragt. Die Befragten leben in den 40 größten Städten Deutschlands mit mehr als 200.000 Einwohnern. Die Spitzenplätze belegen Erfurt und Augsburg, während Rostock den letzten Platz einnimmt. Auch in akademischen Kreisen zeigt sich eine positive Entwicklung, wie die LMU und TUM in München, die ihren Status als Exzellenzuniversitäten verteidigen und somit zur Lebensqualität beitragen.
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Quellen: t-online, Der Spiegel
Bildquelle: KI generiert