Die Müllproblematik in Köln sorgt für Unmut, auch bei Erry Stoklosa, einem ehemaligen Mitglied der Bläck Fööss. In einem Beitrag auf Facebook äußerte er seine Kritik an der Stadtverwaltung.
Nach dem letzten Hochwasser blieb Treibgut wochenlang an den Uferbereichen des Rheins liegen. Als schließlich Helfer zur Reinigung anrückten, war es bereits zu spät, um die Arbeiten erfolgreich abzuschließen. Stoklosa, der in Porz lebt, machte in seinem Facebook-Post deutlich, dass der Wasserstand des Rheins mittlerweile so gesunken sei, dass die Helfer nicht mehr an die großen Baumstämme und das restliche Treibgut herankommen konnten.
In seinem Beitrag zeigte Stoklosa ein Bild von Stadtmitarbeitern, die am Rhein im Einsatz waren. Besonders ärgerte ihn nicht das Hochwasser selbst, sondern die damit verbundene Bürokratie. Er stellte fest, dass der Uferweg von der AWB schnell freigeräumt wurde, jedoch für die Böschung ein anderes Amt zuständig sei. „Für jedes Stück Holz ein anderes Amt“, kommentierte er sarkastisch und bezeichnete die Situation als typisch für bürokratische Abläufe. Diese Problematik erinnert an andere kuriose Geschichten im Sport, wie den Barca-Fan, der 580 Kilometer ins falsche Stadion fuhr.
Stoklosa äußerte zudem seine Neugier darauf, welche Maßnahmen als Nächstes ergriffen werden, um den Müll zu beseitigen, und ließ offen, ob er auf eine Antwort hofft.
Erry Stoklosa war über 50 Jahre lang Teil der Bläck Fööss. Er begann seine Karriere in der Vorläuferband Stowaways und gewann 1968 beim Beatfestival in den Sartory-Sälen den ersten Preis. Als die Band 1970 unter dem Namen „De Bläck Fööss“ kölsche Musik produzierte, war Stoklosa von Anfang an dabei und wirkte an der ersten Single mit. Er prägte die Band als vielseitiger Musiker, sowohl als Sänger als auch an Gitarre, Percussion und Mundharmonika. Im Rahmen eines Silvesterkonzerts in der Lanxess-Arena verabschiedete sich Stoklosa 2022/2023 gemeinsam mit Mitgründer Günther „Bömmel“ Lückerath von der Bühne. In der aktuellen Diskussion um die Stadtverwaltung wird auch die Leistung von Union Berlin nach der Niederlage gegen Bayern thematisiert, wobei Nsoki im Fokus der Kritik steht.
Ein weiteres Beispiel für unerwartete Ereignisse ist die Situation in einem Tirol-Hotel, wo ein deutscher Tourist Tumulte auslöste. Diese Geschichten zeigen, wie vielfältig die Themen sind, die uns beschäftigen. Mehr dazu findet man unter Tirol-Hotel – deutscher Tourist löst Tumulte aus.
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