Die Kölner Sängerin Sarah Engels wird Deutschland beim Eurovision Song Contest (ESC) in Wien vertreten. In einem aktuellen Gespräch hat sie ihre Gedanken zum Thema Auswanderung und ihre Favoriten für den Wettbewerb geteilt.
Sarah Engels und ihre ESC-Vorbereitungen
Im Mai wird Sarah Engels für Deutschland beim ESC antreten. Derzeit befindet sie sich in der Vorbereitungsphase und beobachtet die Auftritte der anderen Teilnehmerinnen genau. In einem Interview mit einer Lokalredaktion äußerte sie, dass ihr die Songs der Mitbewerberinnen insgesamt gut gefallen. Besonders hebt sie die Sängerin Antigoni hervor, die für Zypern mit dem Titel „Jalla“ antritt, sowie die Bulgarin Dara mit ihrem Lied „Bangaranga“.
Gedanken zur Auswanderung
Obwohl Engels gerne reist und verschiedene Kulturen entdeckt, plant sie nicht, auszuwandern. Sie betont, dass Deutschland ihre persönliche und musikalische Heimat bleibt. In einem Gespräch erklärte sie, dass sie „ehrlicherweise nicht“ an Auswanderung denke. Zudem hat sie kürzlich in ihr Eigenheim investiert, was ihre Verbundenheit mit Deutschland unterstreicht.
Familie und Karriere
Sarah Engels lebt mit ihrem Ehemann, dem ehemaligen Fußballspieler Julian Engels, und ihrer Tochter sowie ihrem Sohn Alessio aus einer früheren Beziehung in ihrem neu erworbenen Haus. Die Sängerin wurde 2011 durch ihre Teilnahme an der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt und hat sich seitdem in der Musikszene etabliert.
Wettbewerb und Kritik
Engels hat sich im Vorentscheid mit ihrem Song „Fire“ durchgesetzt und sieht die Teilnahme am ESC als ein bedeutendes Highlight ihrer Karriere. In Bezug auf ihre Konkurrentinnen äußerte sie ihre Bewunderung für starke Frauen, die sich selbstbewusst präsentieren. Trotz der positiven Aspekte des Wettbewerbs gab es auch kritische Stimmen, die die Erfolgschancen von Engels in Frage stellten. Zwei ESC-Experten äußerten in einem Podcast Bedenken hinsichtlich der Einzigartigkeit ihres Songs, lobten jedoch ihre Professionalität.
Fokus auf den Auftritt
Sarah Engels nimmt die Kritik ernst, möchte sich jedoch nicht davon ablenken lassen. Sie plant, sich auf ihren Auftritt zu konzentrieren und hat im Hinterkopf, dass sie nach dem Wettbewerb zu ihrer Familie zurückkehren kann, die sie unabhängig von ihrem Erfolg beim ESC unterstützt.
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