Bei einem verheerenden Brand in einer Klinik in Ludwigslust, Mecklenburg-Vorpommern, mussten zwei Menschen ihr Leben lassen. Diese Information wurde von einer offiziellen Quelle im Landkreis bestätigt. Entgegen ersten Berichten, die von 34 betroffenen Personen sprachen, gibt es keine weiteren Verletzten. Sofort wurde die Evakuierung von Patienten und Mitarbeitern eingeleitet.
Brandursache und Evakuierungsmaßnahmen
Der Brand brach um 4:28 Uhr im Obergeschoss der Klinik aus, konkret in einem Patientenzimmer der Radiologie, und breitete sich bis in den Dachstuhl aus. Laut einer Pressesprecherin befanden sich zur Zeit des Vorfalls 82 Patienten in der Einrichtung. Unter ihnen waren auch die beiden Verstorbenen. Die Feuerwehr traf schnell ein, um die Flammen zu bekämpfen. Der Brand konnte mittlerweile unter Kontrolle gebracht werden, jedoch dauern die Nachlöscharbeiten an.
Patientensicherheit an erster Stelle
Die Lage vor Ort wurde von der Polizei als „dynamisch“ beschrieben. Berichten zufolge musste mindestens eine Person reanimiert werden, es bleibt jedoch unklar, ob diese Person zu den Verstorbenen gehört. Dramatische Szenen entfalteten sich, als Patienten in Betten und Rollstühlen aus der Klinik gebracht wurden. Viele warteten in Klinikkleidung auf dem Gehweg und der Grünfläche vor dem brennenden Gebäude auf weitere medizinische Hilfe.
Klinikinformationen und Rettungsmaßnahmen
Die LUP-Klinik in Ludwigslust, die über 160 Betten verfügt, bietet medizinische Grundversorgung in der Region und gehört zum LUP-Klinikum Helene von Bülow, das auch eine Niederlassung in Hagenow hat. Der Einsatzort wurde weiträumig abgesperrt, während zahlreiche Rettungsdienste und Feuerwehrkräfte im Einsatz sind. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich zu umfahren, da die Maßnahmen zur Brandbekämpfung sowie die Evakuierung weiterhin andauern. In einem ähnlichen Vorfall, bei dem eine Radio-Moderatorin Lara Baumgartner stirbt bei Feuer-Inferno, wurden ebenfalls dramatische Szenen erlebt.
„`
Quellen: Bild, FAZ
Bildquelle: depositphotos