Kater Leopold, der im Tierheim Köln-Dellbrück untergebracht ist, hat kürzlich eine Rückschlag in seiner Genesung erlitten. Nachdem er sich auf dem Weg der Besserung befand, sorgte eine neue Nachricht für Besorgnis unter den Mitarbeitern des Tierheims.
Leopold wird als „ärmster Kater Kölns“ bezeichnet und hat eine tragische Vorgeschichte. Er wurde Anfang Januar nach einem Verkehrsunfall verletzt auf der Straße aufgefunden. Eine tierärztliche Untersuchung ergab, dass er sich beide Oberschenkel gebrochen hatte.
In einer Operation wurden Platten eingesetzt, um die gebrochenen Knochen zu stabilisieren. Nach dem Eingriff musste Leopold für einen Zeitraum von zwölf Wochen in einer Box bleiben, um seine Beine zu schonen. Diese Ruhephase fiel ihm aufgrund seiner lebhaften Natur schwer.
Letzte Woche endete die Zeit in der Box, was im Tierheim Anlass zur Freude gab. Die Mitarbeiter feierten diesen Fortschritt und brachten Leopold zur Kontrolle zum Röntgen. Doch die Ergebnisse waren enttäuschend: Ein Materialfehler hatte dazu geführt, dass sich die Schrauben, die die Platten fixierten, gelockert hatten.
Daraufhin war eine erneute Operation notwendig, und Leopold muss nun erneut für acht Wochen in seiner Box bleiben. Zusätzlich trägt er einen steifen Verband am rechten Hinterbein, der seine Bewegungen stark einschränkt. Die Mitarbeiter des Tierheims äußern ihr Mitgefühl und betonen, dass sie den kleinen Kater sehr bedauern.
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