In Barsinghausen, Niedersachsen, kam es zu einer erschütternden Familientragödie. Ein 49-jähriger Mann soll seine 38-jährige Partnerin mit einem Hammer getötet und seine 13-jährige Tochter schwer verletzt haben.
Der Notruf erreichte die Polizei am Montag um 2:10 Uhr. Ein 15-jähriger Junge berichtete, dass sein Vater seine Mutter angegriffen habe, wie Polizeisprecher Michael Bertram erklärte. Die Einsatzkräfte eilten zum Tatort, einem Einfamilienhaus in der Rehbrinkstraße, in dem die siebenköpfige Familie mit Migrationshintergrund lebte.
Festnahme und Entdeckung der Toten
Am Tatort wartete der mutmaßliche Täter bereits vor der Tür. Berichten zufolge konnte der 15-Jährige seinen Vater dazu bringen, das Haus zu verlassen. Bertram fügte hinzu: „Der 49-Jährige ließ sich widerstandslos festnehmen.“ Im Inneren des Hauses fanden die Beamten die Frau leblos am Boden vor. Trotz der Bemühungen der Rettungskräfte, die 38-Jährige zu reanimieren, erlag sie ihren Verletzungen am Tatort.
Schwere Verletzungen der Tochter
Zusätzlich wurde die lebensgefährlich verletzte Tochter des Verdächtigen im Haus entdeckt. Auch sie war offensichtlich vom Vater angegriffen worden. Die Tatwaffe soll ein Hammer gewesen sein, wie die Polizei mitteilte.
Familie in Sicherheit gebracht
Der Mann wurde festgenommen, während das Mädchen in ein Krankenhaus gebracht wurde. Der 15-jährige Sohn sowie drei weitere Kinder, darunter zwei Kleinkinder, wurden in Sicherheit gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen des Tötungsdeliktes aufgenommen. Berichten zufolge war die Familie erst vor etwa einem Jahr in das Haus eingezogen und galt in der Nachbarschaft als gut integriert. Die Geschehnisse erinnern an andere tragische Vorfälle, die in den letzten Jahren Schlagzeilen gemacht haben.
Ein 88-jähriger Anwohner äußerte sich zu den Geschehnissen: „Ich habe die Kinder gestern noch draußen schaukeln sehen, während der Vater im Garten gearbeitet hat. Alles wirkte harmonisch.“
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