Der 1. FC Köln ist auf der Suche nach einem neuen Innenverteidiger und hat dabei offenbar ein Auge auf Stefano Russo geworfen. Der 25-jährige Spieler steht derzeit bei Arminia Bielefeld unter Vertrag und hat sich in der laufenden Zweitliga-Saison als Stammspieler etabliert. Berichten zufolge könnte Russo eine zentrale Rolle in den Planungen des Kölner Vereins für die kommende Saison spielen.
Die Kölner Verantwortlichen, einschließlich Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler, sind auf der Suche nach Verstärkungen für die Innenverteidigung. Die Verträge mehrerer Spieler, darunter Luca Kilian, Timo Hübers und Dominique Heintz, laufen bald aus. Zudem sind Cenk Özkacar und Jahmai Simpson-Pusey nur bis zum Ende der Saison ausgeliehen. Damit stehen nach der Saison nur noch Joel Schmid und Rav van den Berg als nominelle Innenverteidiger im Kader. Union Berlin nach Niederlage gegen Bayern hat gezeigt, wie wichtig eine stabile Defensive ist.
Stefano Russo als mögliche Lösung für die Defensive
Russo könnte eine wichtige Lücke im Kader schließen. In der aktuellen Saison hat er bereits 20 Spiele in der 2. Bundesliga bestritten und war dabei häufig in der Startelf der Bielefelder. Auch in der vorherigen Drittliga-Spielzeit gehörte er zu den Leistungsträgern und spielte im DFB-Pokal-Finale gegen den VfB Stuttgart über die volle Distanz.
Ein möglicher Transfer könnte sich jedoch als kostspielig erweisen, da Russo erst kürzlich seinen Vertrag bei Arminia Bielefeld bis zum Sommer 2028 verlängert hat. Die Bielefelder haben somit keinen Druck, den Spieler abzugeben, insbesondere da sie in der 2. Bundesliga um den Klassenerhalt kämpfen. Ein Abstieg könnte die Verhandlungen für die Kölner erleichtern, vorausgesetzt, sie sichern sich den Verbleib in der Liga.
Rückkehr nach Köln und Verbindungen zu Said El Mala
Für Russo wäre ein Wechsel nach Köln eine Rückkehr, da er zuvor in der Jugend beim FC Augsburg, der TSG Hoffenheim und Waldhof Mannheim spielte, bevor er 2023 zu Viktoria Köln in die 3. Liga wechselte. Dort spielte er mit zwei aktuellen Spielern des 1. FC Köln, Said und Malek El Mala, zusammen. Besonders Said El Mala hat in der 3. Liga bereits sein Talent unter Beweis gestellt.
Allerdings könnte eine Wiedervereinigung der beiden Spieler beim 1. FC Köln momentan unwahrscheinlich sein. Gerüchte über einen Wechsel von Said El Mala zu Brighton & Hove Albion halten sich hartnäckig. Der 19-Jährige soll sich bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen mit dem Premier-League-Klub befinden, auch wenn eine Einigung zwischen den Vereinen noch aussteht. Ein Wechsel könnte für Köln eine Rekordablöse bedeuten.
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