Die Gewerkschaft Verdi hat angekündigt, am Montag, den 23. März, erneut zu Warnstreiks an den Kölner Betriebshöfen der KVB aufzurufen. Dies geschieht im Vorfeld der dritten Tarifverhandlungsrunde im kommunalen Nahverkehr und soll den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöhen.
Betroffen von den Arbeitsniederlegungen wird insbesondere der Betriebshof Nord sein, was zu Einschränkungen im Busverkehr im linksrheinischen Stadtgebiet führen könnte. Die KVB hat sich zu den angekündigten Streiks bislang nicht geäußert. Laut Verdi sind die Stadtbahnen jedoch nicht direkt betroffen, und S-Bahnen sowie Regionalzüge sollen weiterhin regulär verkehren, da deren Tarifbereich nicht in den Konflikt involviert ist.
Die erneuten Streiks sind Teil einer intensiven Streikwoche, die bereits am Dienstag begann. In dieser Zeit hat Verdi in Köln an sechs aufeinanderfolgenden Tagen Warnstreiks durchgeführt, beginnend mit den KVB-Kundenzentren, gefolgt von weiteren Bereichen wie dem Fahrdienst und den Werkstätten. Am Donnerstag fand ein NRW-weiter Vollstreik statt, und auch am Samstag kam es zu einem weiteren Ausstand, der sich jedoch nur auf rechtsrheinische Buslinien konzentrierte.
Verdi setzt sich unter anderem für eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 37 Stunden bei vollem Lohnausgleich ein. Zudem fordert die Gewerkschaft längere Pausenzeiten zwischen den Schichten sowie verbesserte Zuschlagsregelungen. Das übergeordnete Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und den öffentlichen Nahverkehr langfristig personell zu stabilisieren. Weitere Informationen zu aktuellen Entwicklungen im Bahnverkehr finden Sie in unserem Artikel über die wichtige Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin.
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