Die Auswahlentscheidung zur Förderphase der Jugendkulturinitiative für den Zeitraum vom 1. Juli 2026 bis zum 31. Dezember 2027 betrifft dauerhaft geförderte Kultureinrichtungen.
Die Jugendkulturinitiative verfolgt seit 2024 das Ziel, die herausragenden Qualitäten der Kunst- und Kulturinstitutionen in Berlin für junge Menschen aus verschiedenen sozialen Milieus zugänglicher zu machen, insbesondere in strukturell benachteiligten Stadtteilen.
Kulturelle Bildung wird als entscheidender Faktor betrachtet, der junge Menschen dazu anregt, künstlerisch tätig zu werden und Kunst sowie Kultur aktiv zu erleben. Diese Initiative fördert zudem Eigenverantwortung, kritisches Denken und Problemlösungsfähigkeiten, die in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen besonders wichtig sind.
Die zwanzig geförderten Projekte basieren auf Kooperationsmodellen mit lokalen Akteuren, die auf eine nachhaltige Zusammenarbeit abzielen, beispielsweise mit Bildungs-, Jugend- oder sozialen Trägern. Die Auswahl der geförderten Gebiete orientiert sich an den Ergebnissen der ressortübergreifenden Gemeinschaftsinitiative und dem Monitoring zur sozialen Stadtentwicklung.
Die Projekte sollen auch Auswirkungen auf die Organisationsstruktur der beteiligten Kulturinstitutionen haben, um den Stellenwert der kulturellen Bildung zu erhöhen. Die Jugendkulturinitiative trägt somit zur Öffnung des Kulturbetriebs für eine zunehmend diverse Stadtgesellschaft bei.
Nach einer erfolgreichen Pilotphase von 2024 bis 2026 wird in der zweiten Förderrunde die Anzahl der geförderten Projekte auf zwanzig erhöht. Diese Initiative wird durch ein Rahmenprogramm von Berlin Mondiale unterstützt, das die Projekte berät und die gewonnenen Erfahrungen für die gesamte Berliner Kulturlandschaft zugänglich macht.
Auf Empfehlung einer Fachjury wird die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt im Förderzeitraum vom 1. Juli 2026 bis zum 31. Dezember 2027 zwanzig Vorhaben fördern, die in einer Download-Datei aufgeführt sind.
Die Jury setzte sich aus mehreren Mitgliedern zusammen, darunter Alicia de Bánffy-Hall, Samira Bekkadour, Adrian Scholz Alvarado, Alex Reimann und Angelique Wlodarczyk (Junge Jury), sowie Dr. Sabine Kroner, Trang Thu Trần, Isabel van Gemert, Dr. Katharina Schmidt, Moritz von Rappard und Luise Walker (alle SenKultGZ).
Staatssekretärin Cerstin Richter-Kotowski sprach der Jury ihren Dank für die verantwortungsvolle Arbeit aus und wünschte allen Beteiligten viel Erfolg bei der Umsetzung der Projekte.
Weitere Informationen zum Konzept der Jugendkulturinitiative sind verfügbar.
Ansprechpartner: Moritz von Rappard, Tel.: 030 90 228 412, E-Mail.
Pressestelle: Britta Elm (Pressesprecherin), Daniel Bartsch (stellvertretender Pressesprecher), Tel.: (030) 90 228 207, E-Mail.
Quellen: berlin.de
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