Im ehemaligen Quartier Latin in Berlin, einem Ort, an dem einst Größen wie David Bowie und Jimi Hendrix auftraten, erlebte Sebastian Fitzek seine erste große Liebe.
Der Berliner Schriftsteller, bekannt für seine Psychothriller, beschreibt sich selbst als einen jungen Mann mit vielen Mängeln. In einem Interview äußerte er, dass er sich wie eine „wandelnde Großbaustelle“ fühlte und sein Kleidungsstil alles andere als ansprechend war. Diese Reflexion fand im Rahmen der Promotion seines neuen Romans „REM“ statt.
Seine erste feste Freundin Ulrike spielte eine entscheidende Rolle in seinem Leben. Sie half ihm, seinen Stil zu verbessern, führte ihn an Parfüm heran und brachte ihn dazu, sich gesünder zu ernähren. Fitzek betont, dass er ihr in vielerlei Hinsicht viel zu verdanken hat.
Der Weg zum Erfolg und die Bedeutung von Glück
Fitzek gewann Ulrikes Herz nach einem Bandwettbewerb im Quartier Latin. Es dauerte jedoch ein halbes Jahr, bis sie von ihm überzeugt war. Der Autor beschreibt den Ursprung seines literarischen Erfolgs als eine Mischung aus Zufall und Glück. Sein Debütroman „Die Therapie“ wurde zum Bestseller, nachdem eine Buchhändlerin beim Verlag um mehr Werbung bat.
Auf die Frage, ob der Erfolg ihn verändert habe, zitiert Fitzek den Schriftsteller Max Frisch: „Erfolg verändert den Menschen nicht, er entlarvt ihn.“ Er zieht daraus den Schluss, dass er nicht als jemand wahrgenommen werden möchte, der sich für etwas Besseres hält.
Bildquelle: Martin Kraft via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)