In Niederkassel wurde eine Katze, die nach einem Großbrand als vermisst galt, lebend in den Trümmern gefunden. Der Brand ereignete sich am Dienstagmittag in einer Lagerhalle an der Bahnhofstraße und breitete sich auf das angrenzende Wohnhaus der betroffenen Familie aus, welches vollständig zerstört wurde. Die Rauchentwicklung war bis in den Süden von Köln sichtbar.
Die Katze namens Kuni war die einzige vermisste Person nach dem Vorfall. Zum Zeitpunkt des Brandes waren die Mutter und die Kinder nicht zu Hause. Am Mittwochabend stellte ein Tierschutzverein, „Team für Tiere – Köln“, eine Kamerafalle am Brandort auf, um zu überprüfen, ob Kuni möglicherweise überlebt hatte. Bereits 15 Minuten nach der Aufstellung registrierte die Kamera Bewegung und zeigte einen Schatten, der sich als Kuni herausstellte.
Etwa eine Stunde später konnte die Katze in die Falle gelockt werden. Eine tierärztliche Untersuchung ergab, dass Kuni einige eingerissene Krallen hatte, jedoch keine schwerwiegenden Verletzungen aufwies. Sie hatte anderthalb Tage in den Trümmern überlebt, wobei unklar bleibt, wie sie dies geschafft hat. Der Tierschutzverein beschrieb die Wiedersehensszene zwischen Kuni und ihrer Besitzerin als emotional und voller Freude.
Zusätzlich erhielt die Familie finanzielle Unterstützung durch eine Spendenkampagne, die mittlerweile rund 13.000 Euro eingebracht hat. Diese Summe stellt einen ersten Schritt für einen Neuanfang nach dem Verlust ihres Zuhauses dar. Ähnliche tragische Vorfälle, wie der Einsturz einer Treppe in einem Ärztehaus in Witten, zeigen, wie schnell das Leben sich ändern kann. Auch die Nachricht über die tragischen Ereignisse rund um die Radio-Moderatorin Lara Baumgartner hat viele Menschen berührt.
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