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FBI löst deutschen 400.000-Euro Kriminalfall

Nach zehn Jahren hat das FBI zwei gestohlene Endoskope im Wert von mehreren Zehntausend Euro aus einem Görlitzer Krankenhaus zurückgebracht. Die Täter gehörten zu einer europaweit aktiven Bande, die hochwertige Medizintechnik entwendete und über den Schwarzmarkt verkaufte.

FBI löst deutschen 400.000-Euro Kriminalfall
U.S. Federal Bureau of Investigation via Wikimedia Commons (Public domain)

Eine Bande hat Medizintechnik im Wert von 400.000 Euro aus einem deutschen Krankenhaus gestohlen. Nach einer internationalen Verfolgungsjagd über drei Kontinente sind nun zwei Geräte zurückgekehrt – dank der Unterstützung des FBI.

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Das St. Carolus Krankenhaus in Görlitz, Sachsen, erhielt kürzlich teure medizinische Geräte zurück, die vor zehn Jahren entwendet worden waren. Wie die Polizei mitteilte, fand die Übergabe bereits im November statt. Das amerikanische FBI hatte die beiden Endoskope, deren Wert mehrere Zehntausend Euro beträgt, entdeckt und nach Europa zurückgebracht.

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Der Diebstahl hatte das St. Carolus Krankenhaus im Juli 2016 „ziemlich hart“ getroffen, erklärte Geschäftsführer Lutz Möller. Laut Polizei hatten die Täter damals „in einer gut geplanten Nacht-und-Nebel-Aktion“ zugeschlagen.

Vier Männer und eine Frau gelangten trickreich ins Gebäude und raubten gezielt hochwertige Medizintechnik im Wert von 400.000 Euro, bevor sie über einen Hintereingang flüchteten. Das Diebesgut wurde als Computertechnik getarnt nach Kolumbien verschickt, wo es von anderen Bandenmitgliedern aufbereitet und über den Schwarzmarkt an Krankenhäuser in Südamerika und den USA verkauft wurde.

FBI deckt kriminelle Strukturen auf

Der Diebstahl war kein Einzelfall, die Bande war laut Polizei in ganz Europa aktiv. Europol übernahm die Ermittlungen. Im November 2017 konnten insgesamt elf Bandenmitglieder nach Einbrüchen in Peru und Israel festgenommen werden.

Das FBI schaltete sich ein, nachdem gestohlenes Gut aus Niedersachsen in Miami aufgetaucht war. Es folgten umfangreiche Ermittlungen und Durchsuchungen in den USA, Kolumbien und Panama. Das FBI konnte dabei die Strukturen der Bande zerschlagen, sodass seit Frühjahr 2019 keine weiteren Fälle, die dieser Serie zugeordnet werden konnten, in Deutschland bekannt wurden.

Rückkehr der gestohlenen Geräte

Im Mai 2024 informierte das FBI Europol darüber, dass insgesamt 84 gestohlene Geräte sichergestellt wurden, von denen 41 aus Deutschland stammen. Zwei Endoskope konnten eindeutig dem Einbruch im St. Carolus Krankenhaus in Görlitz zugeordnet werden. Geschäftsführer Lutz Möller äußerte sich erfreut:

„Dass wir die Technik je wiederbekommen, hätten wir nicht gedacht.“

Ob das Krankenhaus die Endoskope jedoch noch verwenden kann, ist laut Polizei unklar. Zunächst müsse geprüft werden, ob die Instrumente mit der heutigen Technik kompatibel sind. Zudem seien die Geräte längst ersetzt worden. In einem ähnlichen Fall in Reutlingen erbeuteten Betrüger eine Million Euro, was zeigt, wie weit verbreitet solche kriminellen Aktivitäten sind. Auch in Alsfeld gab es kürzlich einen Vorfall, der große Aufmerksamkeit erregte.

Ein weiteres Thema, das viele betrifft, ist die Rückkehr in die GKV, wo sich viele fragen, welche Tricks 2026 nicht mehr funktionieren werden.

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Bildquelle: U.S. Federal Bureau of Investigation via Wikimedia Commons (Public domain)

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