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München: LMU und TUM verteidigen Status als Exzellenzuniversitäten – München

Die Ludwig-Maximilians-Universität und die Technische Universität München haben erneut den Titel „Exzellenz-Universität“ erhalten. Diese Auszeichnung unterstützt ihre Forschung mit insgesamt sieben geförderten Exzellenzclustern und sichert ihnen eine bedeutende finanzielle Förderung.

München: LMU und TUM verteidigen Status als Exzellenzuniversitäten – München
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LMU und TUM erneut als Exzellenzuniversitäten ausgezeichnet

Die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und die Technische Universität München (TUM) haben zum vierten Mal in Folge den Titel „Exzellenz-Universität“ erhalten. Diese Auszeichnung wurde am Mittwochabend in Bonn von einem Expertengremium, bestehend aus 39 internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, bekannt gegeben. Damit sind die beiden Münchner Hochschulen die einzigen deutschen Universitäten, die seit der Einführung des Förderprogramms vor 20 Jahren kontinuierlich prämiert wurden.

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Die „Exzellenzstrategie“ ist ein gemeinsames Programm von Bund und Ländern, das seit 2016 darauf abzielt, die Spitzenforschung sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Universitäten zu fördern. Jährlich stehen dafür insgesamt 533 Millionen Euro zur Verfügung. Diese Mittel werden sowohl für die Förderung einzelner „Exzellenzcluster“ als auch für die Universitäten selbst verwendet.

Förderung durch Exzellenzcluster

Um den Titel „Exzellenz-Universität“ zu erhalten, müssen Hochschulen mindestens drei Cluster fördern. Sowohl die LMU als auch die TUM werden mit jeweils sieben Exzellenzclustern unterstützt, wobei einige dieser Projekte in Kooperation mit anderen Institutionen durchgeführt werden. Die Entscheidung über die Fortführung der Förderung für bereits ausgezeichnete Universitäten wurde von einem internationalen Expertengremium getroffen.

Die Präsidenten der beiden Universitäten äußerten sich erfreut über die erneute Auszeichnung.

„Das ist ein wichtiger Erfolg für die LMU und den Wissenschaftsstandort München“,

erklärte LMU-Präsident Matthias Tschöp, der seit Oktober 2022 im Amt ist. Er betonte, dass dieser Erfolg auf den Leistungen der Forschenden und Mitarbeitenden beruht, die die Grundlage für die Auszeichnung gelegt hätten. Diese bestätige die konsequente Ausrichtung der LMU auf „global kompetitive Spitzenforschung und bahnbrechende Innovation“.

Reaktionen der Universitätspräsidenten

Auch TUM-Präsident Thomas Hofmann zeigte sich erfreut über den Erfolg. Er hob hervor, dass die vielfältigen Talente der Universitätsgemeinschaft, einschließlich Studierender, Professoren und Gründerinnen, den „Herzschlag der TUM“ ausmachten.

„Uns alle verbindet das Streben nach Exzellenz – aber nicht um der Exzellenz willen, sondern mit dem Ziel, Verantwortung zum Wohle der Menschheit zu übernehmen“,

sagte Hofmann. Er betonte, dass die TUM mehr als nur eine Exzellenz-Universität sei – „sie ist eine Haltung“.

Bayerns Rolle in der Exzellenzförderung

Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) bezeichnete München mit der erneuten Auszeichnung der beiden Universitäten als das „Epizentrum der Exzellenz“. Er erklärte, dass die LMU und die TUM „Magnete im internationalen Wettbewerb“ seien und somit als Aushängeschild Bayerns in der Welt fungieren. Die Staatsregierung beteiligt sich mit jeweils 25 Prozent an der Förderung der in Bayern ausgezeichneten Universitäten.

Im Oktober wird zudem über die Förderung von Neuanträgen bisher nicht geförderter Hochschulen entschieden. Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg hat ebenfalls die Möglichkeit, den Titel „Exzellenz-Universität“ sowie die entsprechende Förderung zu erhalten.

Bildquelle: depositphotos

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