Netflix hat in den USA erneut die Preise für seine Abonnements angehoben. Alle verfügbaren Abo-Varianten werden um bis zu 2 US-Dollar pro Monat teurer. Diese Information wurde unter anderem auf den Support-Seiten des Unternehmens veröffentlicht. Für Deutschland sind derzeit keine Preiserhöhungen angekündigt.
Bereits im Januar 2025 hatte Netflix die Preise in den USA erhöht. Die aktuellen Anpassungen sind wie folgt:
- Das Standard-Abo mit Werbung kostet nun 9 US-Dollar statt zuvor 8 US-Dollar pro Monat.
- Das Standard-Abo ohne Werbung wird von 18 auf 20 US-Dollar pro Monat angehoben.
- Das Premium-Abo, das 4K-Auflösung und HDR bietet, kostet künftig 27 US-Dollar statt 25 US-Dollar pro Monat.
- Zusatzmitglieder für Abonnements kosten nun 7 US-Dollar, zuvor waren es 6 US-Dollar pro Monat.
Preise in Deutschland seit zwei Jahren stabil
In Deutschland hat Netflix die Preise zuletzt vor zwei Jahren angepasst. Die aktuellen Preise in Deutschland sind:
- Das Standard-Abo mit Werbung kostet 5 Euro pro Monat.
- Das Standard-Abo ohne Werbung liegt bei 14 Euro pro Monat.
- Das Premium-Abo ist für 20 Euro pro Monat erhältlich.
- Zusatzmitglieder kosten je nach Basisabo 4 oder 5 Euro pro Monat.
Im Vergleich zu den USA sind die Preise in Deutschland nach wie vor relativ günstig, da die letzte Preiserhöhung bereits einige Zeit zurückliegt. Derzeit bleibt unklar, ob und wann Netflix auch in Deutschland und Europa die Preise anpassen wird. Ein Blick auf die Ölpreise zeigt, dass auch andere Branchen von Preisanpassungen betroffen sind.
Netflix erreicht 300 Millionen Abonnenten
Anfang 2025 konnte Netflix einen bedeutenden Meilenstein verzeichnen: Der Streaming-Dienst hat erstmals die Marke von 300 Millionen Nutzern überschritten. Dies wurde durch einen Rekordzuwachs von 19 Millionen neuen Abonnenten ermöglicht, was zu einem Anstieg von Umsatz und Gewinn führte. Trotz dieses Erfolgs kündigte Netflix jedoch eine Preiserhöhung für den US-Markt an.
Zusätzlich erhält Netflix eine finanzielle Unterstützung aus einem gescheiterten Deal mit Warner: Da Warner sich nach einem höheren Angebot für Paramount entschied, steht Netflix eine Break-up-Fee in Höhe von 2,8 Milliarden US-Dollar zu. Auch die Spritpreise in Italien zeigen, wie sich Marktbedingungen schnell ändern können.
Ein weiterer Aspekt sind die Krankenkassenbeiträge, die durch demografische Veränderungen steigen.
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