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Sicherheitsbedenken bei Teslas autonomem Fahren: NHTSA prüft FSD-System

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde untersucht Teslas „Full Self-Driving“-Funktion aufgrund von Sicherheitsbedenken. Experten warnen vor Problemen bei schlechten Sichtbedingungen, während Elon Musk weiterhin auf Kameras als einzige Sensoren setzt.

Sicherheitsbedenken bei Teslas autonomem Fahren: NHTSA prüft FSD-System
Bildquelle: David von Diemar auf Unsplash

Wirtschaft

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Sicherheitsbedenken bei Teslas autonomem Fahren: NHTSA prüft FSD-System

20.03.2026, 06:46 Uhr

Während andere Automobilhersteller beim autonomen Fahren auf Lasertechnologie setzen, verlässt sich Tesla ausschließlich auf Kameras. Diese Strategie wird von vielen Experten als unzureichend erachtet, insbesondere bei schlechten Sichtverhältnissen. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) hat daher ihre Untersuchung des Computersystems von Tesla intensiviert, das die Elektrofahrzeuge des Unternehmens durch den Verkehr navigieren soll.

Die Analyse von Unfalldaten hat Bedenken hinsichtlich der Leistungsfähigkeit der Technik bei ungünstigen Sichtbedingungen aufgeworfen. Die bevorstehende technische Überprüfung könnte die letzte Phase vor einem möglichen Rückruf darstellen.

Elon Musks Vision und Expertenmeinungen

Tesla-CEO Elon Musk verfolgt das Ziel, dass Tesla-Fahrzeuge ausschließlich mit Kameras autonom fahren können. Viele Fachleute und Wettbewerber warnen jedoch, dass Kameras allein nicht zuverlässig genug sind, da sie bei schwierigen Lichtverhältnissen versagen können. Trotz dieser Warnungen hält Musk an seinem Konzept fest.

Im Gegensatz dazu setzen andere Unternehmen, wie die Google-Schwesterfirma Waymo, auf zusätzliche, kostspieligere Technologien wie Laser-Radare, um die Umgebung der Fahrzeuge präzise zu erfassen. Sollte Musks Ansatz erfolgreich sein, könnte Tesla einen erheblichen Kostenvorteil erzielen. Während die Verkaufszahlen von Tesla-Fahrzeugen rückläufig sind, betont Musk, dass die Zukunft des Unternehmens in Robotaxis und Robotern liege.

Untersuchung des FSD-Systems

Die NHTSA untersucht zwei Varianten von Teslas System, das als FSD (Full Self-Driving) bezeichnet wird. Trotz des Namens handelt es sich bislang lediglich um ein Fahrassistenzsystem, bei dem die Fahrer die Kontrolle über die Verkehrssituation behalten müssen. Tesla unterscheidet zwischen einem „beaufsichtigten“ FSD, das von den Nutzern überwacht werden soll, und einer weiterentwickelten Version, die in den USA derzeit nur als Beta-Test verfügbar ist.

Nach den Angaben von Tesla soll das FSD-System in der Lage sein, Sichtprobleme der Kameras zu erkennen und die Fahrer entsprechend zu warnen. Allerdings hat die NHTSA in den untersuchten Unfällen festgestellt, dass die Kameras nicht auf Blendeffekte oder durch in der Luft schwebende Partikel verursachte Sichtbehinderungen reagiert haben und auch keine Warnungen ausgegeben wurden. Dies führte dazu, dass die Fahrer nicht ausreichend Zeit hatten, um zu reagieren. Die Untersuchung betrifft Tesla-Modelle, die ab dem Jahr 2016 auf den Markt kamen. Weitere Informationen zu den Herausforderungen der E-Scooter-Vermietung und den damit verbundenen Unfallschäden finden Sie in unserem Artikel über Verantwortung für Unfallschäden. Auch die aktuellen Spritpreise sind ein wichtiges Thema, das viele Autofahrer beschäftigt.

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Bildquelle: Bildquelle: David von Diemar auf Unsplash

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