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Raketen auf Dubai gefilmt: Tourist muss wegen Kriegsvideo in den Knast

Ein britischer Tourist wird in Dubai festgenommen, nachdem er iranische Raketenangriffe gefilmt und veröffentlicht haben soll. Die VAE reagieren streng auf solche Inhalte, die die öffentliche Sicherheit gefährden könnten.

Raketen auf Dubai gefilmt: Tourist muss wegen Kriegsvideo in den Knast
Bildquelle: ZQ Lee auf Unsplash

Tourist in Dubai wegen Kriegsvideo verhaftet

Dubai/Berlin – In Dubai, einem beliebten Ziel für wohlhabende Reisende und Influencer, haben iranische Drohnen und Raketen wiederholt eingeschlagen. Die Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zeigen sich besorgt über die Auswirkungen solcher Angriffe auf das Image des Landes und reagieren zunehmend empfindlich auf Social-Media-Beiträge, die den Kriegsalltag dokumentieren. Ein britischer Tourist (60) musste nun die Konsequenzen dieser Politik erfahren und wurde wegen eines Cyberverbrechens angeklagt.

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Der Tourist soll gefilmt haben, wie Raketen in Dubai einschlugen. Laut Berichten wurde er am Montagabend festgenommen. Er gab an, das Video sofort gelöscht zu haben, als er dazu aufgefordert wurde, und betonte, dass er nicht die Absicht hatte, gegen das Gesetz zu verstoßen.

Schwere Vorwürfe gegen den Touristen

Die Kampagnengruppe „Detained in Dubai“ berichtete, dass der Tourist zusammen mit 20 weiteren Personen wegen Videos und Social-Media-Posts im Zusammenhang mit den jüngsten iranischen Raketenangriffen angeklagt wurde. Der offizielle Vorwurf lautet: „das Senden, Veröffentlichen oder Verbreiten von Gerüchten oder provokativer Propaganda, die die öffentliche Sicherheit stören könnte.“ Auf diese Straftat steht eine Höchststrafe von zwei Jahren. Radha Stirling, die CEO von „Detained in Dubai“ ist, erklärte:

„Nach den Cybercrime-Gesetzen der VAE kann ein einziger Post zu vielen Festnahmen führen. Jeder, der denselben Inhalt teilt, erneut postet oder kommentiert, kann mit denselben Anklagen konfrontiert werden.“

Strenge Überwachung der sozialen Medien

Die Regierung Dubais hat eine strenge Überwachung der sozialen Medien eingeführt und droht mit Haftstrafen für alle, die Informationen teilen, die „unter Menschen Panik schüren“. Videos von Drohnen- und Raketenangriffen sind weitgehend aus dem Netz verschwunden und wurden durch eine Vielzahl von Beiträgen ersetzt, die die Regierung Dubais loben. Ein viraler Trend zeigt Influencer, die ihre Clips mit der Frage „Hast du Angst?“ beginnen und dann Bilder des Herrschers von Dubai, Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, einblenden – begleitet von den Worten: „Ich weiß, wer uns beschützt.“

Aktuelle Entwicklungen in Dubai

Auch heute wurde Dubai erneut von einer Serie von Drohnenangriffen heimgesucht. In den frühen Morgenstunden brach in einem Hotel in Creek Harbour ein Feuer aus. Gegen Mittag wurde ein Gebäude an der Sheikh Zayed Road getroffen, gefolgt von einem weiteren Vorfall im Stadtteil Al Bada. In einem anderen Zusammenhang berichteten Medien über einen Vorfall in Tirol, wo ein deutscher Tourist Tumulte auslöste. Zudem stecken dutzende deutsche Schiffe in der Straße von Hormus fest.

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