Wie können zentrale Aspekte einer nachhaltigen und vernetzten Verkehrspolitik in europäischen Städten effektiv vorangetrieben werden? Diese Fragestellung stand im Mittelpunkt des Eurocities Forums für Mobilität, das vom 18. bis 20. März 2026 in Rom stattfand. Auf Einladung der Organisatoren nahm Staatssekretär Arne Herz an einem hochkarätigen Panel teil, das sich mit der Rolle des Schienenverkehrs im europäischen Mobilitätssystem beschäftigte.
Die Diskussion konzentrierte sich darauf, wie der Schienenverkehr – als das umweltfreundlichste und zugleich zuverlässigste Verkehrsmittel für Nah- und Fernverbindungen – künftig noch stärker in die urbanen Mobilitätsstrukturen integriert werden kann. Besonders im Fokus standen Strategien zur besseren Verknüpfung von Fern- und Regionalverkehr mit dem städtischen Nahverkehr, aktiver Mobilität sowie urbaner Logistik.
Staatssekretär Arne Herz betonte: „Ein leistungsfähiges, vernetztes und nutzerfreundliches Verkehrssystem entsteht nicht isoliert. Es ist das Ergebnis enger Zusammenarbeit, gemeinsamer Erfahrungen und erfolgreicher Umsetzung vor Ort. Ich danke allen Beteiligten für den wertvollen Austausch, der erneut zeigt, wie entscheidend internationale Kooperation für die Lösung komplexer Verkehrsfragen in unseren Städten ist.“
Im Rahmen der Veranstaltung führte Staatssekretär Herz Gespräche mit Roms Vizebürgermeister Eugenio Patanè sowie Helsinkis Vizebürgermeisterin Johanna Laisaari. Dabei standen Themen wie Verkehrssicherheit, bürgernahe Kommunikation und die Umsetzung großer Infrastrukturprojekte im öffentlichen Nahverkehr im Vordergrund. Darüber hinaus informierte sich Staatssekretär Herz über den Baufortschritt der U-Bahnstation „Piazza Venezia“, die als eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte in der italienischen Hauptstadt gilt.
Bildquelle: George Frewat auf Pexels