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Stabile Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt in Dresden im ersten Halbjahr 2026

Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Dresden 2.472 Immobilien gehandelt, was stabil im Vergleich zum Vorjahr ist. Die Preise für unbebaute Grundstücke sanken, während die Preise für bestimmte bebaute Grundstücke und Geschossbauten leicht anstiegen.

Stabile Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt in Dresden im ersten Halbjahr 2026
Depositphotos

Marktentwicklung im Immobiliensektor in Dresden

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Dresden hat die Preis- und Umsatzentwicklungen des Immobilienmarktes für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht. Die Transaktionszahlen zeigen eine Stabilität, da im genannten Zeitraum 2.472 Immobilien verkauft wurden, was nahezu der Anzahl im ersten Halbjahr 2025 entspricht. Trotz der anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen blieben die Preise weitgehend stabil. Die Kaufpreise variieren jedoch je nach Teilmarkt. So wurden für unbebaute Einfamilienhausgrundstücke etwa 18 Prozent und für unbebaute Mehrfamilienhausgrundstücke rund vier Prozent weniger gezahlt. Aufgrund der geringen Anzahl an Kaufverträgen ist es schwierig, klare Tendenzen zur Preisentwicklung unbebauter Grundstücke abzuleiten.

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Preisentwicklung bei bebauten Grundstücken

Die Preise für bebautes Land im individuellen Wohnungsbau entwickelten sich unterschiedlich. Während die Preise für Doppelhaushälften und Reihenendhäuser anstiegen, sanken die Preise für freistehende Einfamilienhäuser, Reihenmittelhäuser und Zweifamilienhäuser. Bei Geschossbauten konnten leicht steigende Preise festgestellt werden, ebenso im Bereich Wohnungseigentum, wo im Weiterverkauf ein geringer Preisaufschlag verzeichnet wurde. Im Segment der neu errichteten Wohnungen blieben die Preise auf hohem Niveau stabil.

Gesamtübersicht der Immobilienübergänge

Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2026 2.472 Immobilienübergänge mit einem Gesamtvolumen von etwa 844 Millionen Euro registriert. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025, in dem 2.482 Immobilien mit einem Umsatz von rund 911 Millionen Euro gehandelt wurden, ist ein Rückgang sowohl in der Anzahl der Transaktionen als auch im Umsatz zu verzeichnen. Die Zahl der Kaufverträge in den Teilmärkten Bauland, bebaute Grundstücke und Wohnungseigentum sank um zwei Prozent, während der Geldumsatz um sieben Prozent zurückging.

Entwicklung im Baulandmarkt

Die Anzahl der Kaufverträge für Baugrundstücke fiel im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 von 57 auf 44. Besonders betroffen sind Baugrundstücke für den individuellen Wohnungsbau und gewerbliche Nutzungen, während die Anzahl der Geschossbaugrundstücke stabil blieb. Die Preise für Baugrundstücke für freistehende Einfamilienhäuser lagen im ersten Halbjahr 2026 bei durchschnittlich 295 Euro pro Quadratmeter, was einem Rückgang von 18 Prozent im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2025 entspricht. Die Preise für Geschossbauten blieben im Vergleich zu den vorherigen Halbjahreswerten stabil.

Preisentwicklung bei bebauten Grundstücken

Die Zahl der registrierten Kaufverträge für bebaute Grundstücke blieb mit einem Rückgang von 350 auf 344 im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr nahezu konstant. Der Umsatz sank um etwa 15 Prozent von 446 Millionen Euro auf rund 382 Millionen Euro, was auf das Fehlen großer Transaktionen im gewerblichen Bereich zurückzuführen ist. Für freistehende Einfamilienhäuser variieren die Preise je nach Zustand und Lage zwischen 855 Euro und 6.670 Euro pro Quadratmeter, wobei der durchschnittliche Preis bei 3.535 Euro pro Quadratmeter liegt, was einem Rückgang von etwa drei Prozent im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2025 entspricht.

Marktentwicklung im Bereich Wohnungseigentum

Im Segment der Eigentumswohnungen wurden 1.814 Kaufverträge erfasst, was nahezu der Anzahl im ersten Halbjahr 2025 entspricht. Rund 75 Prozent dieser Verträge waren Weiterverkäufe. Bei den erstverkauften Neubaueigentumswohnungen betrug der durchschnittliche Kaufpreis 6.255 Euro pro Quadratmeter, was dem Niveau des zweiten Halbjahres 2025 entspricht. Der Markt für sanierte Wohnungen, die in Wohnungseigentum umgewandelt wurden, hat stark abgenommen, da die erforderlichen unsanierten Objekte rar geworden sind.

Ausblick auf die Marktbeobachtung

Das erste Halbjahr 2026 war durch weitgehend stabile Preise und Umsatzzahlen geprägt. Die veränderten Rahmenbedingungen und wirtschaftlichen Unsicherheiten hatten nur geringe Auswirkungen auf den Immobilienmarkt. Der Gutachterausschuss wird die Entwicklungen weiterhin beobachten und plant, die Öffentlichkeit im nächsten Grundstücksmarktbericht 2027 zu informieren. Der Bericht wird ab dem 1. September 2026 auf der Webseite des Gutachterausschusses verfügbar sein und kann kostenfrei heruntergeladen werden.

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Quellen: dresden, FAZ

Bildquelle: Depositphotos

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

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