Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die Grippewelle in Deutschland für beendet erklärt. Dennoch sind weiterhin verschiedene Viren aktiv.
In der Zeit vor den Osterferien gibt das RKI vorsichtige Entwarnung: Die Anzahl der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) zeigt einen rückläufigen Trend. ARE umfasst plötzliche Infektionen der Atemwege, die Erkrankungen von Nase, Rachen oder Lunge wie Erkältungen, Grippe oder Corona umfassen.
Aktuellen Berichten zufolge liegt die Aktivität auf einem moderaten Niveau, wobei der allgemeine Trend nach unten zeigt.
Grippewelle dauerte 15 Wochen
Die Grippewelle der Saison 2025/2026 begann im Dezember 2025 und endete Anfang März 2026, was einer Gesamtdauer von 15 Wochen entspricht. Auch die Welle des Respiratorischen Synzytialvirus (RSV) zeigt einen Rückgang. RSV ist ein Virus, das insbesondere bei Kindern und älteren Menschen schwere Atemwegsinfektionen hervorrufen kann.
Die Zahl der Arztbesuche aufgrund von Atemwegserkrankungen ist weiter gesunken und befindet sich nun auf einem niedrigen Niveau. Auch die Anzahl der Krankenhauseinweisungen wegen schwerer Verläufe ist zurückgegangen.
Erkältungsviren dominieren jetzt
Nach Angaben des RKI bestimmen nun andere Viren das Infektionsgeschehen. Insbesondere humane saisonale Coronaviren verbreiten sich, die in der Regel harmlose Erkältungen verursachen und sich vom Covid-19-Erreger unterscheiden.
In 53 von 79 untersuchten Proben konnten Labore Viren nachweisen. Coronaviren traten mit 20 Prozent am häufigsten auf, gefolgt von RSV mit 14 Prozent. Rhinoviren und Influenza-A-Viren machten jeweils 11 Prozent aus. Auch bei schweren Verläufen zeigt sich ein ähnliches Bild: 19 Prozent der Fälle sind auf RSV zurückzuführen, 4 Prozent auf Influenza und weniger als 1 Prozent auf Covid-19.
Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und sollten nicht zur Selbsttherapie verwendet werden. Für weitere Informationen über die Einnahme von Medikamenten wie Cetirizin können Sie hier nachlesen. Zudem ist es wichtig, die Entwicklungen bei Krankenkassen zu verfolgen, da mehr Rentner und Teilzeitkräfte die Beiträge steigen lassen. Bei aktuellen Vorfällen wie dem Einsturz einer Treppe in einem Ärztehaus in Witten sollten Sie ebenfalls informiert bleiben.
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Bildquelle: ai-generated-gemini