Nachrichten aus Deutschland, Europa und der Welt

Aktuelles Echo
Kölner Kinofest lockt mit fünf Euro Eintritt an ausgewählten Tagen Kölner Kinofest lockt mit fünf Euro Eintritt an ausgewählten Tagen Vor 4 Minuten Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker: IAEA bringt Iran vor UN-Sicherheitsrat, Waffenruhe im Libanon Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker: IAEA bringt Iran vor UN-Sicherheitsrat, Waffenruhe im Libanon Vor 7 Stunden Wie finde ich meinen Style? Die Säule 2: Deine Körperformen 💃✨ Wie finde ich meinen Style? Die Säule 2: Deine Körperformen 💃✨ Vor 8 Stunden Wie finde ich meinen Style? Die Säule 2: Deine Körperformen 💃✨ Wie finde ich meinen Style? Die Säule 2: Deine Körperformen 💃✨ Vor 8 Stunden Lkw-Brand in Aschheim: Feuerwehr verhindert Ausbreitung des Feuers Lkw-Brand in Aschheim: Feuerwehr verhindert Ausbreitung des Feuers Vor 9 Stunden Rettungswagen behindert – Autofahrer verletzt Feuerwehrmitarbeiter Rettungswagen behindert – Autofahrer verletzt Feuerwehrmitarbeiter Vor 9 Stunden Neuer Treffpunkt im Alaunpark entsteht Neuer Treffpunkt im Alaunpark entsteht Vor 9 Stunden Wettervorhersage für Frankfurt am Main am 9. September 2026 Wettervorhersage für Frankfurt am Main am 9. September 2026 Vor 10 Stunden Bus der MVG bleibt in München stecken und sorgt für Verkehrsbehinderungen Bus der MVG bleibt in München stecken und sorgt für Verkehrsbehinderungen Vor 12 Stunden Übergriff auf queere Person sorgt für Empörung in der Hauptstadt Übergriff auf queere Person sorgt für Empörung in der Hauptstadt Vor 12 Stunden

Langfristige Risiken von Lungenkrebs nach schweren Atemwegsinfektionen

Schwere Atemwegsinfektionen wie Corona und Grippe erhöhen das Risiko für Lungenkrebs langfristig, da sie das Immunsystem verändern und anhaltende Entzündungen verursachen. Eine Studie zeigt, dass hospitalisierte Covid-19-Patienten ein um 1,2-faches höheres Risiko für Lungenkrebs haben.

Langfristige Risiken von Lungenkrebs nach schweren Atemwegsinfektionen
KI-generiert

Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass schwere Atemwegsinfektionen, wie sie durch Corona oder Grippe verursacht werden, langfristige Auswirkungen auf die Lunge haben können. Forscher der University of Virginia haben herausgefunden, dass das Risiko für Lungenkrebs Monate oder sogar Jahre nach einer solchen Erkrankung erhöht ist. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal „Cell“ veröffentlicht.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Die Studie befasste sich mit den Auswirkungen schwerer Virusinfektionen auf die Lunge und stellte fest, dass sich das Immunsystem dauerhaft verändert. Normalerweise schützen Immunzellen den Körper vor Krankheitserregern, doch nach schweren Infektionen können diese Zellen anhaltende Entzündungen hervorrufen, die ein Umfeld schaffen, in dem Krebszellen leichter gedeihen können. Experten bezeichnen dies als ein „entzündliches Milieu“.

Ein schwerer Verlauf von Covid-19 oder Grippe kann die Lunge in einen langanhaltenden Entzündungszustand versetzen, was die Ansiedlung von Krebszellen begünstigt, erklärt Studienautor Jie Sun.

Zusammenhang zwischen schweren Verläufen und erhöhtem Krebsrisiko

Die Forscher analysierten Daten von etwa 75,9 Millionen Erwachsenen und entdeckten einen klaren Zusammenhang: Personen, die aufgrund von Covid-19 im Krankenhaus behandelt wurden, entwickelten später häufiger Lungenkrebs. Das Risiko war etwa um das 1,2-Fache höher als bei Menschen ohne schwere Infektion. Dieser Zusammenhang war unabhängig von weiteren Faktoren wie Rauchen oder bestehenden Vorerkrankungen. Bei milden Verläufen war dieser Effekt nicht zu beobachten; hier sank das Risiko sogar leicht.

Langfristige Schädigung der Lunge

Die Forscher konnten auch erklären, warum die Lunge langfristig geschädigt wird: Schwere Infektionen beeinträchtigen die Schleimhaut der Lunge, die aus Epithelzellen besteht. Zudem verändern die Viren die Aktivität bestimmter Gene in Immunzellen, was als „epigenetische Veränderung“ bezeichnet wird. Diese Veränderungen führen dazu, dass der Körper Krebszellen weniger effektiv bekämpfen kann, wodurch ein Umfeld entsteht, in dem Tumore schneller wachsen können.

Impfungen als präventive Maßnahme

Die Studie bietet auch positive Ansätze: Impfungen gegen Covid-19 oder Grippe könnten das Risiko für Lungenkrebs senken. Laut Sun können Impfungen die schädlichen Veränderungen, die das Krebswachstum in der Lunge begünstigen, weitgehend verhindern.

Die Autoren der Studie empfehlen, Patienten nach schweren Atemwegsinfektionen intensiver zu überwachen. Sie schlagen vor, dass solche Infektionen möglicherweise ähnlich wie Rauchen betrachtet werden sollten. Für Personen mit hohem Risiko könnte dies regelmäßige Lungenuntersuchungen, beispielsweise durch Computertomografie, bedeuten, um Krebs frühzeitig zu erkennen und besser behandeln zu können. Weitere Informationen zu den finanziellen Aspekten finden Sie in unserem Artikel über Krankenkassen und steigende Beiträge.

Zusätzlich ist es wichtig, die Einnahme von Medikamenten wie Cetirizin zu berücksichtigen. Fragen zur unbedenklichen Einnahme können Sie in unserem Artikel über Cetirizin und dessen Langzeiteffekte nachlesen.

Ein aktuelles Beispiel für die Gefahren von schweren Atemwegserkrankungen ist der Vorfall in Witten (NRW), wo eine Treppe in einem Ärztehaus eingestürzt ist, was die Dringlichkeit von Gesundheitsüberprüfungen unterstreicht.

Mehr zum Thema

Brustkrebs: Viele Todesfälle könnten verhindert werden

„`

Bildquelle: ai-generated-gemini

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.