Matheo Raab, der Torwart von Union Berlin, erlebte ein denkwürdiges Bundesliga-Debüt, das jedoch von einer Verletzung überschattet wurde. Im Spiel gegen den SC Freiburg, das mit 1:0 endete, verletzte sich Raab in der Nachspielzeit an der rechten Hand. Dies geschah während eines Luftzweikampfs mit Bruno Ogbus von Freiburg. Trotz der Verletzung blieb er auf dem Feld und verhinderte in der elften Minute der Nachspielzeit mit einer entscheidenden Parade einen möglichen Ausgleich durch einen Schuss von Niklas Beste.
Nach dem Spiel äußerte Raab, dass er während des Spiels nur noch Schmerzen verspürte. Da ein Wechsel nicht mehr möglich war, entschied er sich, die verbleibenden Minuten zu Ende zu spielen. Er erklärte, dass er die Situation mit einem „Zähne zusammenbeißen“ und dem Anziehen des Handschuhs überstehen wollte.
Raab stand im Tor, weil der reguläre Torwart Frederik Rönnow aufgrund einer Verletzung nicht spielen konnte. Obwohl das Debüt mit einem Sieg endete, wird Raab nun für längere Zeit ausfallen. Der Verein gab bekannt, dass man in den kommenden Wochen auf ihn verzichten müsse, ohne jedoch genauere Informationen zur Art der Handverletzung zu liefern.
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