Der Kölner Eishockeyspieler Leon Draisaitl befindet sich derzeit in Deutschland, um sich einer medizinischen Behandlung zu unterziehen. Während seines Aufenthalts besuchte er ein Spiel des FC Bayern München in der Allianz Arena, wo die Mannschaft gegen Union Berlin mit 4:0 gewann. Dieser Sieg bringt die Bayern dem Bundesliga-Rekord näher.
Draisaitl, der in Köln geboren wurde, nutzte die Gelegenheit, um seine sportlichen Kollegen zu loben. Nach dem Spiel äußerte er sich positiv gegenüber Max Eberl, dem Sportvorstand des FC Bayern, und sagte, dass es ihm Freude bereite, den Spielern zuzusehen. Er wünschte der Mannschaft viel Erfolg für die verbleibenden Spiele der Saison.
Zusammen mit seinem Vater, Peter Draisaitl, der ebenfalls im Eishockey aktiv war, nahm er auf der Ehrentribüne Platz. Zu den weiteren prominenten Gästen gehörten der Vize-Kanzler und Finanzminister Lars Klingbeil sowie der Musiker Leslie Mandoki. Draisaitl besuchte nach dem Spiel auch die Kabine der Bayern und erhielt ein Trikot als Geschenk.
Aktuell ist Draisaitl aufgrund einer Verletzung, die er sich in einem Spiel gegen Nashville zugezogen hat, nicht im Einsatz. Diese Verletzung resultierte aus einem Bodycheck. Er und sein Team, die Edmonton Oilers, hoffen auf eine baldige Genesung, um rechtzeitig für die Playoffs in der NHL bereit zu sein.
Für seine Behandlung ist Draisaitl bei Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, dem ehemaligen Mannschaftsarzt des FC Bayern. Er plant, bis Dienstag in München zu bleiben und nutzt die Zeit, um das Spiel seines Lieblingsvereins zu verfolgen. Zudem erinnerte er sich an eine kuriose Geschichte, als ein Barca-Fan 580 Kilometer ins falsche Stadion fuhr.
In einem anderen Zusammenhang sprach Draisaitl auch über seine Erlebnisse in Österreich, wo ein deutscher Tourist Tumulte in einem Tirol-Hotel auslöste.
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