In der Kölner Innenstadt hat Mediamarkt am 26. August ein neues „TechVillage“ eröffnet, das die zuvor bestehende Saturn-Filiale ersetzt. Dieses Geschäft ist das dritte seiner Art in Deutschland und markiert das Ende einer Ära für die Saturn-Filiale auf der Hohe Straße.
Das neue Geschäft erstreckt sich über eine Fläche von insgesamt 6.000 Quadratmetern, die in den letzten Wochen umfassend renoviert wurde. Ein besonderes Highlight ist der Bereich für die Gaming-Sparte Xperion, der bis zu 70 Gaming-Stationen umfasst, an denen Kunden gemeinsam spielen können. Zudem gibt es eine Arena mit 200 Plätzen, die für spezielle Events genutzt werden soll.
Mediamarkt setzt auf innovative Konzepte
Das „TechVillage“ in Köln ist das zehnte seiner Art und soll als Aushängeschild für den Konzern fungieren. Das Konzept wurde erstmals 2020 in Mailand eingeführt und seitdem in ganz Europa ausgerollt. Neben dem Gaming-Bereich umfasst das neue Geschäft insgesamt sechs Themenwelten und ein Café, das Teil des neuen Geschäftsmodells ist.
Alexander Rauchut, CEO von MediaMarktSaturn in Deutschland, betonte bei der Eröffnung die Bedeutung des stationären Handels und die Investition in eine der wichtigsten Regionen des Unternehmens. Zu Beginn der Eröffnung präsentieren 31 Hersteller ihre Produkte an speziellen Ständen im neuen Geschäft.
Verknüpfung von Online- und Einzelhandel
Mediamarkt verfolgt mit dem neuen Konzept eine enge Verknüpfung von Online- und stationärem Handel. Kunden haben die Möglichkeit, Produkte online zu bestellen und im Geschäft abzuholen oder umgekehrt. Darüber hinaus bietet das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Uber und Wolt einen Lieferservice an, der eine Lieferung am selben Tag ermöglicht, teilweise innerhalb einer Stunde.
Die Umgestaltung der ehemaligen Saturn-Filiale ist Teil einer umfassenden Neuausrichtung des Unternehmens, die in den letzten Jahren stattgefunden hat. Bereits 2025 wurde das ehemalige Stammhaus von Saturn am Hansaring in einen Mediamarkt umgewandelt. Der bisherige Mediamarkt auf der Hohe Straße wurde endgültig geschlossen, da das Gebäude umfassend saniert wird und der Konzern dort ausziehen musste.
Quellen: t-online
Bildquelle: depositphotos
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.