Im Kontext der sich verändernden Frauenfußballlandschaft in Deutschland haben Lisanne Gräwe und Jella Veit, ehemalige Spielerinnen von Eintracht Frankfurt, den Schritt zu Union Berlin gewagt. Ihr Wechsel in die Hauptstadt könnte nicht nur ihre Karrieren neu beleben, sondern auch die Ambitionen des Vereins stärken.
Neuer Lebensabschnitt in Köpenick
Gräwe äußerte sich positiv über ihren neuen Wohnort in Köpenick:
„Es gefällt mir sehr. Es ist grün, hat viel Wasser, und wenn eine Stadt Wasser hat, dann ist das immer schön.“
Diese Aussage spiegelt die Vorzüge der Hauptstadt wider, die im Vergleich zu Frankfurt, wo das Gewässerangebot begrenzt ist, deutlich attraktiver erscheint.
Freundschaft und Teamgeist
Die beiden Spielerinnen, die in Frankfurt enge Freundinnen wurden, haben nun die Möglichkeit, ihre Beziehung im neuen Umfeld weiter zu vertiefen. Gräwe, die im Sommer von Eintracht Frankfurt nach Berlin wechselte, und Veit, die ebenfalls zur neuen Saison in die Hauptstadt zog, haben in ihrer gemeinsamen Zeit bei der Eintracht eine starke Bindung aufgebaut.
- Gräwe beschreibt Veit als „immer ehrlich“ und „gute, offene“ Gesprächspartnerin.
- Veit hebt hervor, dass Gräwe ein „entspannter Mensch“ ist, mit dem man über alles reden kann.
Ambitionen bei Union Berlin
Beide Spielerinnen sind überzeugt, dass Union Berlin ihnen die besten Voraussetzungen bietet, um ihre Karrieren weiterzuentwickeln. Gräwe erklärte:
„Ich hatte gute Gespräche mit den Verantwortlichen. Ich hatte das Gefühl, dass da noch viel im Kommen ist.“
Sie möchte dazu beitragen, dass der Verein sich in der Tabelle weiter nach oben orientiert.
Verantwortung und Spielzeit
Gräwe, die in der vergangenen Saison bei Eintracht Frankfurt oft hinter der prominenten Laura Freigang spielte, strebt in Berlin eine Rolle als Führungsspielerin an. Veit hingegen hofft auf mehr Spielzeit, nachdem sie bei der Eintracht häufig auf der Bank saß. Ihre Nominierung für die Nationalmannschaft könnte von ihrer regelmäßigen Einsatzzeit abhängen.
Herausforderungen und Chancen
Der Wechsel zu Union Berlin bedeutet für Gräwe und Veit auch den Verzicht auf europäische Wettbewerbe, während ihre ehemaligen Kolleginnen um die Rückkehr in die Champions League kämpfen. Dennoch sind die Ambitionen der Frauenabteilung von Union Berlin klar erkennbar. Neben Gräwe und Veit wurden auch Nelly Smolarczyk, Jill Janssens und Leela Egli von anderen Bundesligisten verpflichtet.
Wachsender Frankfurter Einfluss
Mit der Verpflichtung von Gräwe und Veit wächst die Frankfurter Fraktion bei Union Berlin weiter. Bereits im vergangenen Sommer wechselten Tanja Pawollek und Anna Aehling an die Dahme. Auch Tomke Schneider, Torhüterin Cara Bösl und Leonie Köster haben eine Verbindung zu Frankfurt, was die Integration der neuen Spielerinnen erleichtern dürfte.
In zwei Wochen steht das erste Saisonspiel gegen den Meister FC Bayern München an, was für die beiden Neuzugänge eine spannende Herausforderung darstellt. Die Vorfreude auf den Saisonauftakt ist groß, und die Spielerinnen sind entschlossen, ihre Ziele mit Union Berlin zu erreichen.
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Quellen: rbb24
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