Die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko bringt den Bundesliga-Vereinen erhebliche finanzielle Vorteile. Ab dem 11. Juni 2026 kämpfen die Nationalmannschaften um den Titel, während die Klubs von den Abstellgebühren profitieren, die die FIFA für die Spieler entrichtet. Union Berlin, vertreten durch Vize-Kapitän Rani Khedira (32), erhält eine Zahlung von 236.500 Euro für die Teilnahme des Mittelfeldspielers.
Die Möglichkeit, dass Tunesien die Gruppenphase übersteht, könnte für Union Berlin zusätzliche Einnahmen generieren. Für jeden weiteren Turniertag, den Khedira spielt, würde die FIFA zusätzlich 10.300 Euro überweisen. Dies könnte die finanzielle Unterstützung für den Klub erheblich steigern.
Verpasste Chancen für Union Berlin
Für Union Berlin gibt es jedoch auch bittere Nachrichten. Leopold Querfeld (22) und Derrick Köhn (27) haben es nicht in ihre Nationalmannschaften geschafft, was bedeutet, dass dem Klub weitere Einnahmen entgehen. Auch Josip Juranovic (30) hatte auf eine Teilnahme mit Kroatien gehofft, wird das Turnier jedoch nur als Zuschauer verfolgen. Zudem steht Nsoki im Fokus der Kritik nach der Niederlage gegen Bayern.
Finanzielle Vergleiche in der Bundesliga
In der Bundesliga ist der FC Bayern München der große Gewinner. Der Rekordmeister erhält allein für die Gruppenphase etwa 4,04 Millionen Euro, was die zweithöchste Summe weltweit darstellt. Nur Manchester City kann mit rund 4,64 Millionen Euro noch mehr einnehmen. Paris Saint-Germain folgt auf dem dritten Platz mit etwa 3,58 Millionen Euro. Borussia Dortmund liegt hinter Bayern mit rund 2,72 Millionen Euro, während Bayer Leverkusen mit etwa 2,27 Millionen Euro ebenfalls unter den Top 20 weltweit rangiert.
Gesamteinnahmen der Bundesliga
Insgesamt fließen rund 22,52 Millionen Euro an die Bundesliga-Klubs. Damit belegt die deutsche Liga im internationalen Vergleich den zweiten Platz, hinter der Premier League, deren Vereine insgesamt 41,5 Millionen Euro erhalten. Heidenheim und Köln gehen hingegen leer aus, da sie keinen Spieler für die WM abstellen.
Berechnung der Abstellgebühren
Die Berechnung der Abstellgebühren erfolgt auf Basis eines Betrags von 11.000 US-Dollar (rund 10.300 Euro) pro Spieler und Tag, seit dem 1. Juni 2026. Die genannten Beträge basieren auf der Annahme, dass die Spieler nach der Gruppenphase ausscheiden. Je weiter eine Mannschaft im Turnier kommt, desto mehr Geld wird an die Vereine ausgeschüttet, was für einige Bundesligisten die WM finanziell noch lukrativer machen könnte.
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Quellen: Bild, taz
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