Im Kontext der aktuellen Vorbereitungen auf die neue Saison sieht sich Union Berlin mit einem unerfreulichen Vorfall konfrontiert. Der Neuzugang Emmanuel Latte Lath musste am Donnerstag das Training in der Steiermark vorzeitig abbrechen, was die Sorgen um die Mannschaft weiter verstärkt.
Der 27-jährige Stürmer verletzte sich während eines Luftzweikampfs mit Leopold Querfeld (22) und landete unglücklich. Sofort wurde er von Mannschaftsarzt Dr. Martin Resl sowie Physiotherapeut Sven Kuhlbrodt (46) am Spielfeldrand behandelt, wobei der Fokus auf dem linken Knie lag.
Obwohl Latte Lath zunächst versuchte, das Training fortzusetzen und sogar noch einmal auf den Platz zurückkehrte, wurde schnell deutlich, dass er nicht weitermachen konnte. Der Spieler signalisierte, dass es keinen Sinn mehr machte, und zog sich zur Kühlung des möglicherweise überdehnten Knies ins Mannschaftszelt zurück. Trainer Mauro Lustrinelli (50) suchte umgehend das Gespräch mit dem Neuzugang, um die Situation zu klären. Die Schwere der Verletzung ist derzeit noch unklar.
Weitere Verletzungssorgen im Team
Die Situation ist besonders bedauerlich, da es sich für Latte Lath erst um die ersten Trainingstage mit seinem neuen Team handelt. Der Ivorer wurde erst am Sonntag offiziell vorgestellt. Die Sorgen im Sturm von Union Berlin nehmen somit zu, da bereits Andrej Ilić (26) das Trainingslager aufgrund einer Lebensmittelvergiftung vorzeitig verlassen musste und zurück nach Berlin reiste. Oliver Burke (29) konnte aufgrund von Problemen an der Achillessehne nicht mit nach Österreich reisen.
Positive Nachrichten aus dem Training
Trotz der Verletzungssorgen gab es auch erfreuliche Nachrichten aus dem Training. Zum Abschluss der Einheit stand ein Freistoßschießen auf dem Programm. Besonders herausragend war dabei das Können von Linus Güther (16). Der Nachwuchsspieler erzielte aus etwa 20 Metern Entfernung gleich zwei unhaltbare Treffer ins linke obere Eck, während andere Spieler wie Aljoscha Kemlein (21) und András Schäfer (27) Schwierigkeiten hatten, das Tor zu treffen. Die rund 300 anwesenden Union-Fans honorierten Güthers Leistung mit großem Applaus. Sein Anlauf erinnerte stark an den von Cristiano Ronaldo (41), was darauf hindeutet, dass der 16-Jährige seine Freistöße bis ins Detail einstudiert hat.
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Quellen: Bild, rbb24, Tagesspiegel
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