Union Berlin steht vor einer entscheidenden Phase in der Saison. Mit einem Vorsprung von sieben Punkten auf den Relegationsplatz und nur noch sieben ausstehenden Spielen scheint der Klassenerhalt fast gesichert. Ein weiterer Sieg könnte genügen, um die Eisernen in der Bundesliga zu halten. In den letzten zehn Jahren reichten im Durchschnitt 34 Punkte für den direkten Verbleib in der Liga.
Trainer Steffen Baumgart (54) erwartet jedoch herausfordernde Wochenenden. Trotz des vermeintlich sicheren neunten Platzes mit 31 Punkten ist die Situation angesichts des verbleibenden Spielplans alles andere als entspannt.
Wichtige Duelle gegen Abstiegskandidaten
Für Union Berlin beginnen nun die entscheidenden Wochen. In den kommenden drei Spielen trifft das Team auf direkte Konkurrenten im Abstiegskampf: St. Pauli, Heidenheim und Wolfsburg. Diese Begegnungen könnten entscheidend dafür sein, in welche Richtung die Saison für die Eisernen verläuft.
Den Auftakt macht St. Pauli am Ostersonntag (15:30 Uhr/DAZN). Ein Sieg ist für Union unerlässlich, da eine Niederlage den Rückstand auf die Kiezkicker auf nur vier Punkte verkürzen würde.
Heidenheim und Wolfsburg als Herausforderungen
Auch Heidenheim, der aktuelle Tabellenletzte, sollte nicht unterschätzt werden. Obwohl der Verein auf die 2. Liga zusteuert, hat er in der Vergangenheit bewiesen, dass er gegen stärkere Teams bestehen kann, wie zuletzt gegen Leverkusen. Union hat in der Bundesliga noch nie gegen Heidenheim gewonnen, was die bevorstehende Partie zusätzlich kompliziert macht.
Am 18. April wird Wolfsburg an die Alte Försterei reisen. Trotz der Schwierigkeiten in der Autostadt könnte Trainer Dieter Hecking (61) seine Mannschaft wieder auf Kurs bringen.
Die kommenden Herausforderungen für Union
In diesen drei entscheidenden Spielen wird sich zeigen, ob Union Berlin den Klassenerhalt sichern kann oder ob der Abstiegskampf erneut zur Realität wird. Positiv für die Eisernen ist, dass nach den Duellen mit den Kellerkindern noch direkte Begegnungen gegen Köln, Mainz und Augsburg anstehen. Negativ ist jedoch, dass bis auf RB Leipzig keine Top-Teams mehr auf dem Spielplan stehen.
Union hat in der Vergangenheit oft gegen stärkere Gegner besser abgeschnitten, während die Punkteausbeute gegen vermeintlich schwächere Teams zu wünschen übrig lässt. Eine schnelle Verbesserung in dieser Hinsicht ist notwendig, um den Klassenerhalt nicht zu gefährden. Besonders nach der Niederlage gegen Bayern steht Nsoki im Fokus der Kritik.
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