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Union Berlins Geschäftsführer äußert Bedenken zur Schiedsrichterkritik der Bayern

Union Berlins Geschäftsführer Horst Heldt äußert Bedenken über den Druck auf Schiedsrichter nach der Kritik des FC Bayern. Lothar Matthäus hinterfragt die Einsprüche der Münchner und fordert mehr Fairness.

Union Berlins Geschäftsführer äußert Bedenken zur Schiedsrichterkritik der Bayern
Markus Spiske auf Unsplash

Die heftige Kritik der Verantwortlichen des FC Bayern München an den Schiedsrichtern hat weiterhin Auswirkungen. Horst Heldt, Geschäftsführer von Union Berlin, dem nächsten Gegner der Bayern in der Bundesliga, hat sich nun zu den Aussagen der Münchner Bosse geäußert.

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Heldt befürchtet, dass die Schiedsrichter, die am kommenden Spieltag die Partie zwischen dem Rekordmeister und den Köpenickern leiten, besonders unter Druck stehen werden. „Das nächste Schiedsrichtergespann beim nächsten Spiel – ja Prost Mahlzeit – die haben es nicht einfach. Weil natürlich jede Situation ganz genau beäugt wird und begleitet wird. Und das ist nicht in Ordnung“, erklärte der ehemalige Bundesligaspieler in der Sendung „Triple – der Hagedorn-Fußballtalk“ auf Sky.

Schiedsrichterentscheidung sorgt für Aufregung

Die Bayern hatten gegen die Gelb-Rote Karte für Díaz in der Bundesliga-Partie gegen Bayer Leverkusen Einspruch eingelegt, der jedoch vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes zurückgewiesen wurde. Der kolumbianische Spieler wird somit im kommenden Spiel gegen Union Berlin gesperrt fehlen.

Díaz hatte von Schiedsrichter Christian Dingert wegen einer vermeintlichen Schwalbe seine zweite Gelbe Karte erhalten. Dingert räumte nach der Partie ein, dass es sich um eine Fehlentscheidung handelte. In der Folge übten die Bayern scharfe Kritik an den Schiedsrichtern.

„Das ist die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe“, äußerte sich Uli Hoeneß, der Ehrenpräsident des FC Bayern, gegenüber „Bild“.

Jan-Christian Dreesen, Vorstandschef des Vereins, forderte über Sky eine Verbesserung des Schiedsrichterniveaus durch den DFB. Er betonte, dass der Klub die Entwicklung der letzten Wochen mit Besorgnis betrachte. „Die Leistung in Leverkusen war der Höhepunkt einer Phase, in der wir immer wieder mit fragwürdigen Entscheidungen konfrontiert waren. Ob beim HSV, in Dortmund oder in Leverkusen – es gab immer wieder strittige Szenen, die oft gegen uns liefen“, so Dreesen.

Heldt warnt vor den Folgen der Kritik

Heldt merkte an, dass es eine andere Dimension habe, wenn sich die Bayern öffentlich zu solchen Themen äußern. Er ist überzeugt, dass Union Berlin die Leidtragenden dieser Situation sein wird. „Es gibt immer Situationen, in denen sich Vereine über Entscheidungen aufregen. Aber das ist kein Vergleich“, fügte der 56-Jährige hinzu.

Matthäus äußert sich zur Schiedsrichter-Debatte

Auch Lothar Matthäus, Rekordnationalspieler, hat sich am Montagabend zu der Schiedsrichter-Debatte geäußert. „Wir diskutieren doch jede Woche – es sind meistens die, die mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden sind“, sagte der ehemalige Kapitän des FC Bayern. „Andererseits habe ich jetzt beim Spiel in Leverkusen nicht so viele grobe Fehlentscheidungen gesehen wie zum Beispiel die oberste Riege des FC Bayern.“

Matthäus zeigte kein Verständnis für den Einspruch gegen die Sperre von Díaz. „Als Bayern München sollte man auch die Größe haben zu sagen: ‘Okay, da hat jemand einen Fehler gemacht.’“

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Bildquelle: Markus Spiske auf Unsplash

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