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Union Berlins Geschäftsführer äußert sich nach der Niederlage gegen Bayern München

Nach der deutlichen 0:4-Niederlage gegen den FC Bayern äußert sich Union Berlins Geschäftsführer Horst Heldt kritisch. Er analysiert die Schwächen seines Teams und betont, dass die Eisernen in München in allen Belangen unterlegen waren.

Union Berlins Geschäftsführer äußert sich nach der Niederlage gegen Bayern München
Markus Spiske auf Unsplash

Union Berlins Geschäftsführer Horst Heldt hat nach der klaren Niederlage gegen den FC Bayern München deutliche Worte gefunden.

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„So kannst du natürlich nicht auftreten. In allen Belangen waren wir unterlegen. Deswegen haben wir auch in der Höhe absolut verdient verloren. Ehrlicherweise können wir froh sein, dass wir nicht noch mehr Tore bekommen haben“, erklärte Heldt nach der 0:4-Niederlage in München.

Die Schwierigkeiten der Eisernen im Spielaufbau blieben Heldt nicht verborgen. „Es ist immer schwierig hier. Man versucht immer, verschiedene Strategien an den Tag zu legen, wenn man gegen Bayern spielt. Du kannst dich nicht nur einigeln. Du musst natürlich auch sehen, dass du nach vorne kommst und ein bisschen entlastest“, fügte er hinzu.

Heldt kritisiert die defensive Leistung

Besonders der Doppelschlag durch Michael Olise (43.) und Serge Gnabry (45.+1) kurz vor der Halbzeit sowie der dritte Treffer der Bayern unmittelbar nach dem Seitenwechsel durch Harry Kane (49.) ärgerte Heldt maßlos. Mit Gnabrys zweitem Treffer (67.) war die Partie ohnehin entschieden.

„Grundsätzlich: Wir wissen, gegen wen wir spielen, aber das ist zu einfach gewesen. Die Tore sind zu einfach gewesen. Wir haben Glück gehabt, dass wir hier nur vier bekommen haben. So hast du keine Chance“, sagte Heldt.

Aufarbeitung der Niederlage angekündigt

In der bevorstehenden Länderspielpause kündigte der Union-Boss eine umfassende Analyse an. „Wir müssen natürlich akribisch schauen, was wir nicht gut gemacht haben. Und das war eine Menge, was wir nicht gut gemacht haben“, betonte er.

Heldt blockt Reporterfragen ab

Auf die Frage von Reporter Michael Leopold, ob er ins Detail gehen wolle, antwortete Heldt: „Ne, das macht keinen Sinn. Ich hoffe, ihr habt Verständnis, dass das erstmal intern besprochen werden muss. Gegen keinen Gegner kann man so auftreten, wie wir heute aufgetreten sind.“

Auch das letzte Nachhaken, was ihn am meisten geärgert habe, wies Heldt zurück: „Einige Sachen. Aber das besprechen wir intern.“

Tabellenlage und kommende Spiele

Obwohl Union mit dem 1:0-Sieg am vergangenen Sonntag beim SC Freiburg etwas Luft zum Tabellenkeller verschaffte, bleibt der Blick des Tabellenzehnten weiterhin nach unten gerichtet. Nach der Länderspielpause stehen entscheidende Spiele gegen die Kellerkinder St. Pauli, Heidenheim und Wolfsburg auf dem Programm.

Die klare Niederlage gegen Bayern hat die Sorgenfalten bei Union Berlin verstärkt und die Notwendigkeit einer schnellen Reaktion unterstrichen. Zudem müssen die Schwächen im Spielaufbau dringend behoben werden.

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Bildquelle: Markus Spiske auf Unsplash

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