Berlin – Vom gefeierten Helden zum unglücklichen Pechvogel: Matheo Raab, der 27-jährige Torwart von Union Berlin, wird in dieser Saison nicht mehr auf dem Platz stehen. Sein außergewöhnliches Debüt in der Bundesliga endete für ihn mit einer schweren Verletzung.
Raab verletzte sich während des entscheidenden Auswärtsspiels gegen Freiburg in der spannenden Schlussphase an der Hand. Der Verein aus Köpenick gab am Montag bekannt, dass der Keeper „mehrere Wochen“ ausfallen wird. Konkrete Informationen zur Art der Verletzung wurden jedoch nicht veröffentlicht.
Nach Angaben von Bild hat sich Raab bei seinem ungewöhnlichen Debüt die Hand gebrochen, was das vorzeitige Saisonende für ihn bedeutet. In der Nachspielzeit, beim Stand von 1:0, kam es zu einem Luftzweikampf mit dem Freiburger Bruno Ogbus, bei dem sich Raab verletzte. Ein Wechsel war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich.
Trotz der Verletzung hielt Raab bis zum Schluss durch und wurde zum Matchwinner. In der 11. Minute rettete er mit einer beeindruckenden Parade einen Distanzschuss von Freiburgs Niklas Beste aus dem Winkel.
„Ich habe in dem Moment nur noch Schmerzen gespürt. Wir konnten nicht mehr wechseln, ich wollte die paar Minuten irgendwie auch noch zu Ende spielen“, erklärte Raab im Interview mit dem Pay-TV-Sender DAZN. „Nützt nichts, auf die Zähne beißen und irgendwie den Handschuh wieder anziehen und das Ding über die Bühne bringen.“
Die Situation wirft Fragen auf, wie Union Berlin in der verbleibenden Saison ohne ihren Keeper zurechtkommen wird.
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