Eines der 13 zentralen Pumpwerke, die zum Chiemsee-Ringkanal gehören, befindet sich zwischen einem Kiosk und einem Kinderspielplatz am Strandweg in Chieming. Von diesem Standort aus wird das Abwasser der Haushalte in Chieming über Grabenstätt in das Klärwerk in der Stiederinger Au weitergeleitet.
In einer Sitzung des Gemeinderats stellte Quirin Schwaiger, der Geschäftsführer des Abwasserumweltverbands (AUV) Chiemsee, die Kläranlage vor. Bürgermeister Stefan Reichelt wurde kürzlich erneut zum stellvertretenden Verbandsvorsitzenden für die kommenden sechs Jahre gewählt. Auch Gemeinderat Heinz Wallner wurde als Verbandsrat und Mitglied des Rechnungsprüfungsausschusses in den Verband berufen.
Schwaiger gab einen Überblick über die Entwicklung des AUV, der 1978 als Abwasserzweckverband zur Verbesserung der Wasserqualität des Chiemsees von zehn umliegenden Gemeinden ins Leben gerufen wurde. Er erklärte, dass der Verband zunächst als Planungsverband fungierte und später auch für Bau und Betrieb zuständig wurde. Das Hauptziel war der Bau einer Ringkanalisation rund um den Chiemsee, der eine Fläche von etwa 80 Quadratkilometern umfasst.
Quellen: Traunsteiner Tagblatt, Chiemgau24, OVB
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