Aktuell ist die historische Furt, die im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit in der Gemeinde Seeon-Seebruck an der Alz bei Truchtlaching (Auberg) sowie Ischl/Pullach lag, aufgrund des niedrigen Wasserstands gut erkennbar. Diese Furt war ein Teil der »Güldenen Salzstraße«, die von Reichenhall über Wasserburg am Inn bis nach München und Augsburg führte.
Nach einem Winter und Frühjahr mit wenig Niederschlag sowie einem heißen Sommer wurde der jüngste Regen als wohltuend für die Natur wahrgenommen. Allerdings war dieser Regen in Bezug auf das Grundwasser sowie die heimischen Gewässer eher unzureichend. Der niedrige Wasserstand ist nicht nur an den Seeoner Seen zu beobachten, sondern auch an der Alz, wo die historische Furt teilweise aus dem Wasser ragt. Am westlichen Ufer des Flusses bleibt eine tiefere Fahrrinne, die von Bootsfahrern weiterhin genutzt wird.
Der Begriff »Furt« bezeichnet eine flache Stelle in einem Fluss oder Bach, die früher das Überqueren zu Fuß, zu Pferd oder mit Fuhrwerken ermöglichte. Die »Alzfurt« war einst ein bedeutender Teil der »Güldenen Salzstraße«, einem Handelsweg, der vor allem für den Transport von Salz, dem sogenannten »Weißen Gold«, genutzt wurde.
Quellen: Traunsteiner Tagblatt, Chiemgau24
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