Die Vorstellung von der Deutschland-AG prägt bis heute das Selbstverständnis der Bundesrepublik als eine erfolgreiche Wirtschaftsnation. Konstantin Richter beleuchtet in seiner Analyse die Diskrepanz zwischen diesen nostalgischen Vorstellungen und der gegenwärtigen Realität der deutschen Wirtschaft seit der frühen Industrialisierung.
In einer kunstvollen Montage zeigt Richter auf, wie das Netzwerk der sogenannten „300 Männer“ sowohl auf persönlicher als auch auf wirtschaftlicher und politischer Ebene entscheidend zur Prägung Deutschlands beigetragen hat. Dabei wird deutlich, dass dieser Einfluss nicht ohne Kosten kam.
Die nostalgische Betrachtung der Vergangenheit erweist sich als wenig hilfreich. Richter legt offen, was sich hinter dem oft abstrakten Begriff der „deutschen Wirtschaft“ verbirgt, und bietet somit eine fundierte Grundlage, um die richtigen Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.
Quellen: deutschlandfunkkultur
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