Öl- und Gastanker in der Straße von Hormus: Iranisches Regime unter Druck
In der Straße von Hormus stauen sich derzeit die Öl- und Gastanker, was die Passage für Schiffe erheblich erschwert. An diesem strategischen Punkt übt das iranische Regime Druck auf die Weltwirtschaft aus. Die Preise für Gas und Öl steigen kontinuierlich, während der globale Energiemarkt angespannt auf die Entwicklungen reagiert. In diesem Kontext spielt auch Wladimir Putin eine entscheidende Rolle.
Putins Gedankenspiel zur Gasversorgung
„Vielleicht wäre es für uns vorteilhafter, die Lieferungen an den europäischen Markt sofort einzustellen“, äußerte der russische Präsident. Er betonte, dass es sich hierbei lediglich um ein Gedankenspiel handele und keine politische Drohung beabsichtigt sei. Dennoch kündigte er an, seine Regierung anzuweisen, diese Überlegung zu prüfen.
Die Europäische Union plant, bis Ende 2027 vollständig auf russisches Gas zu verzichten. Ab dem 18. März tritt ein Importverbot in Kraft, wobei bestehende Verträge Übergangsfristen erhalten. „Wenn man uns ohnehin in ein oder zwei Monaten ausschließen wird, wäre es dann nicht sinnvoller, selbst die Entscheidung zu treffen und sich in jene Länder zurückzuziehen, die verlässliche Partner sind?“, führte Putin seine Überlegungen weiter aus.
Unklare Alternativen für Russland
Welche Länder Putin als alternative Partner im Sinn hat, ließ er offen. Dies könnte daran liegen, dass Russland nur begrenzte Optionen zur Verfügung stehen.
Putins Überlegungen scheinen vor allem darauf abzuzielen, die Gaspreise auf den bereits nervösen Märkten weiter zu steigern. Während die Tanker in der Straße von Hormus feststecken, feiert Igor Setschin, der Chef des Mineralölkonzerns Rosneft, hinter den Kulissen. Laut Berichten aus dem Kreml ist die Stimmung dort euphorisch. In diesem Zusammenhang ist es interessant zu beobachten, wie Mineralölkonzerne von der Krise profitieren.
Russlands Gewinn aus hohen Energiepreisen
Russland könnte von einer längeren Phase hoher Öl- und Gaspreise erheblich profitieren. Für den Kreml bedeutet dies zusätzliche Einnahmen, die zur Stabilisierung des Staatshaushalts und zur Finanzierung des Ukraine-Kriegs dringend benötigt werden.
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Bildquelle: ai-generated-gemini