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Dr. Luke Dimitrios Spieker erhält Heinz Maier-Leibnitz-Preis für Forschung

Dr. Luke Dimitrios Spieker von der Humboldt-Universität zu Berlin erhält den Heinz Maier-Leibnitz-Preis für seine Forschung im Verfassungs- und Europarecht, die als bedeutend für die europäische Rechtswissenschaft gilt. Der Preis ist mit 200.000 Euro dotiert und wird am 11. Juni 2026 verliehen.

Dr. Luke Dimitrios Spieker erhält Heinz Maier-Leibnitz-Preis für Forschung
George Frewat auf Pexels

Wissenschaftssenatorin Dr. Ina Czyborra hat Dr. Luke Dimitrios Spieker für seine Forschung im Bereich des Verfassungs- und Europarechts mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis ausgezeichnet. Der Wissenschaftler, der an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig ist, gehört zu den zehn Preisträgern, die im Jahr 2026 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen in der frühen Phase ihrer Karriere geehrt werden. Der Preis ist mit 200.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren dotiert und gilt als eine der bedeutendsten Auszeichnungen in Deutschland für Nachwuchswissenschaftler.

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Dr. Czyborra äußerte ihre herzlichen Glückwünsche an Dr. Spieker und betonte, dass Berlin ein Zentrum für exzellente Forschung und internationale Perspektiven sei. Sie hob hervor, dass der Werdegang von Dr. Spieker die Qualität der Forschung in der Stadt widerspiegle. Seine Arbeiten zum europäischen Recht hätten weitreichende Bedeutung und berührten zentrale Fragen der europäischen Zukunft. Die Forschung von Dr. Spieker an der Humboldt-Universität verdeutliche die Rolle Berlins als Ort für innovative und gesellschaftlich relevante Wissenschaft.

Dr. Luke Dimitrios Spieker hat sich auf europäisches Recht spezialisiert und bringt einen international geprägten akademischen Hintergrund mit. Nach seinem Studium in London, Paris und Berlin promovierte er, gefördert durch die Studienstiftung des deutschen Volkes, am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht sowie an der Goethe-Universität Frankfurt. Seine mehrfach ausgezeichnete Dissertation, die sich mit der Rolle europäischer Werte in der Rechtsprechung der Europäischen Union befasst, wird als innovativer und grundlegender Beitrag zur europäischen Rechtswissenschaft angesehen. Seit 2024 ist er als Postdoktorand im Graduiertenkolleg DynamInt an der Humboldt-Universität tätig und untersucht das Verhältnis von Staatsangehörigkeitsrecht und europäischer Integration. Seine Forschung wird international anerkannt und zeichnet sich durch methodische Souveränität, konzeptionelle Klarheit und innovative Ansätze aus.

Die DFG hebt hervor, dass Dr. Spieker zu den führenden Wissenschaftlern im Bereich des europäischen Rechts in seiner Karrierestufe zählt und dass seine Arbeiten die Entwicklung der Grundlagen des europäischen Rechts nachhaltig beeinflussen werden.

Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis der DFG soll den Preisträgern helfen und sie motivieren, ihre wissenschaftliche Laufbahn fortzusetzen. Die Vergabe erfolgt durch den Hauptausschuss der DFG auf Vorschlag einer Auswahlkommission, die aus Experten besteht. In diesem Jahr werden drei Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler ausgezeichnet. Jeder Preisträger erhält ein Preisgeld von 200.000 Euro, das innerhalb von bis zu drei Jahren für die weitere Forschungsarbeit verwendet werden kann. Die Preisverleihung findet am 11. Juni 2026 in Berlin statt.

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